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| 02:39 Uhr

14 junge Christen haben Premiere beim Osterreiten

Wittichenau. Mehr als 430 Kreuzreiter werden sich am Ostersonntag wieder von Wittichenau aus auf den Weg nach Ralbitz machen, um die frohe Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu Christi zu verkünden. Auf dem Rücken festlich geschmückter Pferde geben die Männer damit ein tiefes Bekenntnis zu ihrem christlichen Glauben als Katholiken ab. Catrin Würz

Seit drei Jahren ist der 41-jährige Steffen Kobalz Prozessionsleiter der Wittichenauer Osterreiter.

Herr Kobalz, die Wittichenauer Kreuzreiter-Prozession ist die größte in der Oberlausitz und kann noch immer auf weit über 400 Teilnehmer verweisen.
Ja, das ist ein Segen. Wir haben bei den jungen Erstreitern sogar wieder einen leichten Anstieg. Insgesamt 14 junge Christen im Alter von 14 bis 17 Jahren begleiten uns in diesem Jahr zum ersten Mal. Darüber hinaus sind viele gestandene Kreuzreiter bis ins hohe Alter dabei. Wir haben zum Beispiel zwei Jubilare, die zum 65. Mal mitreiten, einen goldenen Jubilar zum 50. Mal und sieben mit 40-jähriger Teilnahme.

Was ist Ihre Aufgabe als Prozessionsleiter?
Der Schwerpunkt steckt in vielen kleinen organisatorischen Details, die im Vorfeld geklärt werden müssen. Dazu gehören behördliche Genehmigungen oder die Singestunden mit den Kreuzreitern aus der Stadt. Es wird für den Aushang an der Kirche ebenso ein Text vorbereitet, wie auch für die Abschlussandacht auf dem Markt am Ostersonntag oder die Grußworte an die Ralbitzer Gemeinde. Es gibt reichlich zu tun - und dann will ja auch noch, wie bei allen anderen Kreuzreitern, das eigene Pferd geputzt und geschmückt werden, womit wir schon Dienstag begonnen haben.

Auf welchem Pferd werden Sie denn morgen reiten?
Ich habe zum zweiten Mal die Ehre, das Kreuz in der Prozession tragen zu dürfen. Deshalb reite ich auf einem kräftigen Kaltblüter vom Reiterhof Schlegel. Unsere Kreuzträger-Gruppe in der Mitte der Prozession soll ein stattliches Bild abgeben.