Zu Beginn des Probebetriebes des Kraftwerksblockes A vor mehr als acht Jahren rollte am 16. April 1997 der erste Zug in den Rohkohlebunker, das kraftwerkseigene Brenn-stoffdepot. Der zwischen Industriepark und Kraftwerk gelegene Bunker fasst rund 24 000 Tonnen Braunkohle. Um die Menge von 100 Millionen Tonnen Braunkohlenbrennstoff zum Kraftwerk Schwarze Pumpe zu transportieren, sind täglich 36 Züge notwendig. Bei einer Zuglänge von 16 Waggons ergibt sich eine theoretische Gesamtlänge aller Züge von rund 23 000 Kilometern - mehr als eine halbe Umrundung des Äquators.
Die Braunkohle kommt zur Weiterverarbeitung hauptsächlich aus dem nahe gelegenen Tagebau Welzow-Süd, aber auch aus den anderen Lausitzer Tagebauen. (red)