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| 14:53 Uhr

Baby der Woche
1 + 1 = 3 – Das Museumsbaby ist da

Die Eltern Andrea Prittmann und Paul Drescher aus Hoyerswerda mit ihrem ersten Baby namens Frederik Prittmann.
Die Eltern Andrea Prittmann und Paul Drescher aus Hoyerswerda mit ihrem ersten Baby namens Frederik Prittmann. FOTO: Arlt Martina
Hoyerswerda. Alles Gute: Andrea Prittmann, die Leiterin des Zuse-Computermuseums, ist zum ersten Mal Mutter geworden. Von Martina Arlt

Bei einem sind sich die frischgebackenen Eltern Andrea Prittmann und Paul Drescher absolut sicher: Ihr Sohn Frederik wird das Konrad-Zuse-Computermuseum mit Sicherheit ganz oft von innen sehen. Denn: Die 31-jährige Andrea Prittmann ist seit 2017 die Leiterin des Museums.

Wunschbaby Frederik hatte es schließlich eilig, kam sechs Tage vor dem errechneten Termin im Seenland Klinikum Hoyerswerda zur Welt. Er ist am 8. Oktober 2018 um 3.42 Uhr und mit einer Größe von 49 Zentimetern geboren worden. Er brachte kurz nach der Geburt 3265 Gramm auf die Waage. „Bei der Geburt kann man ja der Partnerin wenig helfen, doch Hand halten hilft schon etwas, einfach da sein. Es ist dann ein sehr emotionaler Moment, wenn ein Kind geboren wird“, sagt Vater Paul Drescher.

Das Paar lernte sich 2014 bei der Disco im Lausitzcenter kennen. Paul stammt aus dem Spremberger Ortsteil Graustein und Andrea hat ihre Wurzeln in Burkau. „Ich hatte mich damals als Leiterin des Zuse-Museums in Hoyerswerda beworben und es hat geklappt. So zog ich schon bald nach Hoyerswerda, der Arbeit nach. Nun sind wir eine kleine Familie und sind glücklich. Irgendwann wird es schon noch einmal ein Geschwisterchen geben. Doch nun muss unser Frederik erst einmal größer werden“, sagt Andrea Prittmann. Paul Drescher (28) ist gelernter Baukaufmann und ist nun mit seiner Familie in Hoyerswerda in einer Drei-Raum-Wohnung angekommen. Für die Großeltern ist Frederik das erste Enkelkind und die Freude umso größer.

„Wenn wir nun das Baby der Woche in der Rundschau geworden sind, können es auch gleich unsere Kooperationspartner vom Museum lesen. Dann muss ich nicht alle anschreiben. Das ist doch schön, wenn wir uns in der Zeitung wiedersehen“, sagt die Museums-Leiterin.

In der Freizeit spielt Paul Drescher in seinem Heimatort Graustein Fußball und hofft, dass auch Frederik mal Fußballer wird. Andrea betätigt sich auch gern tänzerisch oder geht im Lausitzbad schwimmen. „Unser Sohn soll auf jeden Fall so erzogen werden, dass er den Umgang mit Computer und Tablet beherrscht, ohne Technik geht es heute nicht mehr. Doch er soll auch noch Kind sein dürfen, draußen in der Natur spielen, das ist uns wichtig“, erzählt Andrea.