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| 02:45 Uhr

Zwei weitere Zukunftswerkstätten zu Themen Kultur und Gesundheit

Elbe-Elster. Mit zwei weiteren Zukunftswerkstätten wird das Moro-Verfahren zur regionalen Daseinsvorsorge im Landkreis Elbe-Elster fortgesetzt. Die Zukunftswerkstatt "Neue Anker" beschäftigt sich am Montag, dem 25. red/ru

Februar (10 bis 17 Uhr Brikettfabrik Louise Domsdorf) mit der Weiterentwicklung sozialer und kultureller Angebote durch bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum. Am Beispiel von ausgewählten Leitprojekten sollen praktische Handlungsansätze erarbeitet werden, um vorhandenes Engagement in der Region zu stärken, zu vernetzen und weiter zu entwickeln. Zu den Leitprojekten gehören die Mehrgenerationen-Begegnungsstätte Bönitz, das Naturschutzzentrum Kleinrössen und das Schloss Martinskirchen.

Mittwoch, den 27. Februar, (13 bis 19 Uhr Bürgerhaus Bad Liebenwerda) folgt die Zukunftswerkstatt "Medizinische Versorgung". Sie wird die medizinische Versorgungslage im Landkreis Elbe-Elster betrachten. Im Zentrum der Diskussion steht die Sicht der Patienten mit den Zeithorizonten 2013 und 2030. Spezielle Fragen zur medizinischen Versorgung, insbesondere in den peripheren Räumen des Landkreises werden mit den Projektgruppen des Moro-Vorhabens, Akteuren aus der Region, Vertretern des Landkreises, Experten und allen interessierten Bürgern erörtert, um daraus Handlungsansätze abzuleiten. Unter anderem wird Amtsärztin Dr. Anne-Katrin Voigt eine Bestandsanalyse zur aktuellen Situation vornehmen. Zu Projektvorstellungen einer abgestuften medizinischen Versorgung spricht laut Tagesordnung der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums Michael Neugebauer. Zu beiden Zukunftswerkstätten in der kommenden Woche sind interessierte Bürger herzlich eingeladen.

Mit diesen beiden Zukunftswerkstätten sind die vier geplanten thematischen Arbeitsgruppen im Rahmen von Moro Elbe-Elster abgeschlossen. Zwei Zukunftswerkstätten zu den Themen "Wasser/Abwasser" und "Energie" fanden bereits statt.

In einer "Mobilen Zukunftswerkstatt" am 26. April werden die Ergebnisse zusammengetragen und gemeinsam betrachtet. Alle diese Bausteine dienen dazu, eine "Regionalstrategie der Daseinsvorsorge" zu erarbeiten. Mit dieser bewirbt sich der Landkreis für die Umsetzung konkreter Projekte in der zweiten Stufe des Moro-Verfahrens.

www.moro-elbe-elster.de

Zum Thema:
Der Elbe-Elster-Kreis ist eine von 21 Modellregionen in Deutschland, die durch das Programm "Regionale Daseinsfürsorge" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt werden. Das Programm ist ein Modellvorhaben der Raumordnung (Moro).