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| 15:05 Uhr

Tierparkfest
Zufriedene Besucher bei Tierparkfest-Halbzeit

Wilfriede Billerbeck (r.) tauft zum Tierparkrundgang den am Freitag den 13. April geborenen Eselnachwuchs auf den Namen „Bobby“.
Wilfriede Billerbeck (r.) tauft zum Tierparkrundgang den am Freitag den 13. April geborenen Eselnachwuchs auf den Namen „Bobby“. FOTO: Rico Meißner
Herzberg. Auch von außerhalb waren viele Gäste auf dem Fest. Tierhilfe nutzt Gelegenheit zum Präsentieren. Von Rico Meißner

. Egal ob im Park oder auf dem Schaustellerareal, das Tierparkfest war am Wochenende der Besuchermagnet in der Region. Bei bestem Wetter gab es genügend Attraktionen für Groß und Klein, um einen kompletten Tag abwechslungsreich verbringen zu können.

Händler wie auch Vereine hatten ihre Stände aufgebaut; ein Angebot, das in der breiten Masse sehr gern angenommen wurde. Ein solcher Stand gehörte beispielsweise der Tierhilfe Südbrandenburg e.V., ausgestattet mit einer Tombola. „Wir benötigen die Spenden, um unsere Aktionen zu finanzieren“, ließ Grit Radunz wissen. Im Augenblick geht es um Kastrationen von wildlebenden Katzen. Und natürlich auch um den Bau des geplanten Tierschutzzentrums zwischen Uebigau und Falkenberg. Hierfür stünden die „Sterne gut“.

Unweit dieses Standes ging es zeitgleich beim Gaudi-Volleyball-Turnier locker zu. „Hier geht es in erster Linie nur um den Spaß, nicht um professionellen Volleyball“, so Mitorganisator Uwe Gensichen. Aber Urkunden und Pokale für die teilnehmenden fünf Mannschaften standen am Ende trotzdem auf dem Plan.

Bereits am Samstagvormittag waren auch erneut die gefiederten „Schreihälse“ in Aktion getreten. Mit 111 Krährufen in einer Stunde sicherte sich der Arancaua-Hahn von Sören Schulze beim Wettkrähen den ersten Platz.

Viele der Besucher waren „in Familie“ gekommen. Lew Kleschtschow kam mit Frau und Kind etwa aus Halle und hatte den Weg zum Tierparkfest eher zufällig gefunden. „Wir haben zum zweiten Mal ein großes Familientreffen und wir treffen uns quasi in der Mitte, in dem Fall Herzberg. Als Ausflugsziel und für Kinder ist es super“,meinte er. Ein wenig überrascht sei er gewesen, dass es „soviel Rummel“ gäbe, das hätte er unter der Bezeichnung Tierparkfest nicht erwartet.

Jemand, der diesen Rummel bereits erwartet hatte, ist Kathrin Mattner aus Torgau. Sie war bereits das dritte Mal in Folge auf dem Fest. „Es ist eine Abwechslung und für die Kinder sind die Tiere das Highlight“, erzählt die Erzieherin. „Schön finde ich auch, dass kleine Händler eine Chance bekommen. Das gibt einen totalen Pluspunkt.“  Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich bereits mit Kleidungsstücken für ihren Nachwuchs eingedeckt.

Eines war ihr auch noch wichtig. „Der freie Eintritt macht das Fest gerade auch für junge Familien, die manchmal nicht so viel Geld in der Tasche haben, attraktiv.“ Insofern machen die Organisatoren beim Streben danach, diesen Zustand beizubehalten, alles richtig.