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| 02:45 Uhr

Ziel sind mehr Bildungsangebote

Der erste kommunale Bildungsbericht für den Landkreis Elbe-Elster. So sieht das Titelblatt aus.
Der erste kommunale Bildungsbericht für den Landkreis Elbe-Elster. So sieht das Titelblatt aus. FOTO: Kreisverwaltung
Herzberg. Unter dem Motto "Lebenslang Lernen – für uns Ziel und Selbstverständlichkeit" knüpft das Team von "Lernen vor Ort" im Landkreis Elbe-Elster an die Arbeit der ersten Förderphase an und verfolgt weiter das Ziel, die Bildungsangebote auszubauen, informiert die Pressestelle der Kreisverwaltung. pm/gb

Anfang September ist das Programm "Lernen vor Ort" im Elbe-Elster-Kreis in die zweite Förderphase übergegangen. Durch die weitere Förderung des Bundes in der zweiten Projektphase konnten im Bildungsbüro des Landkreises zusätzliche Projektmitarbeiter eingestellt werden, die die Arbeit am kommunalen Bildungsmanagement weiter intensivieren, heißt es in einer Pressemitteilung. In den ersten drei Projektjahren seien das kommunale Bildungsmanagement auf den Weg gebracht und die Bildungsangebote im Landkreis dadurch besser verzahnt worden.

Der Bereich der frühkindlichen Bildung war in der ersten Phase ein Schwerpunkt. Es wurden die Netzwerkstruktur ausgebaut und das Ziel verfolgt, die Bildungs- und Erziehungsqualität in Kitas und Grundschulen zu stärken. Öffentlich wahrnehmbar waren dabei Projekte wie das "Haus der kleinen Forscher" und der Katalog "FamilienBildungElbeElster".

In der ersten Förderphase galt es zudem, die Voraussetzungen im Landkreis genau unter die Lupe zu nehmen und die Region demografisch und wirtschaftlich einzuordnen. Dazu wurden der erste kommunale Bildungsbericht und eine Fachkräftebedarfsanalyse erstellt.

Der Bildungsbericht gibt einen Einblick in die Rahmenbedingungen der regionalen Bildungslandschaft und beleuchtet insbesondere die Bereiche von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über die allgemeinbildende Schule bis hin zur beruflichen Bildung. Positiv hervorzuheben ist, dass im Landkreis ausreichend Kapazitäten in den Kindertageseinrichtungen vorhanden sind. So wird etwa jedes zweite Kind unter drei Jahren betreut (55 Prozent im Jahr 2010); die Versorgung der Kinder mit Kitaplätzen im Alter ab drei Jahren bis zum Schuleintritt ist sogar fast vollständig abgedeckt (97,7 Prozent). Der Bericht zeigt aber auch, in welchen Bereichen künftig die Herausforderungen liegen. Auffallend ist die Zahl der Kinder, die von der Einschulung zurückgestellt werden. Im Vergleich weist diese mit einem Anteil von 17,5 Prozent im Schuljahr 2010/11 ein höheres Niveau auf (Land Brandenburg 11,8 Prozent). Die Schülerzahlen insgesamt sind innerhalb des Landkreises stark zurückgegangen.

Angesichts der anhaltenden Diskussionen über drohenden Fachkräftemängel wurde die Fachkräftesituation im Kreis analysiert. So zeigt sich, dass in vielen Unternehmen sehr gute Praktikumsbedingungen und ausreichend Praktikumsplätze für Schüler und Studenten vorhanden sind. www.lkee.de/Wohnen-Kultur/

Bildung/Lernen-vor-Ort

als PDF-Datei verfügbar.