In ihren zum Teil modernen und phantasievollen Kostümen zog die kleine Gruppe von etwa 15 Personen als Elefant, Koch, Clown oder Jungpionier gegen 11 Uhr erst einmal über die Elster in Richtung Berliner Straße, denn etwa zehn Häuser gehören auch zum Ortsteil. „Dort sind wir jedes Jahr gleich am Anfang und werden immer fürstlich bewirtet“ , meinte Harald Löbel.
Weiter ging es dann von Haus zu Haus durch Kaxdorf. Die Gastgeber schenkten vor allem heiße Getränke aus, die von den Zamperleuten bei leichten Minusgraden wohlwollend angenommen wurden. Einen warmen Kakao bekam der Jüngste, der einjährige Elias. Da die Kaxdorfer ganz in Familie unterwegs waren, fanden auch andere Kinder Spaß beim Zampern. Und wenn die Musiker Werner Freywald und Günther Walzel mit Pauke und Akkordeon aufspielten, dann wurde als Dank für die gute Bewirtung sowie den einen oder anderen gespendeten Taler die Hausfrau auch mal zum Tanz aufgefordert. Gestärkt und aufgewärmt hinderte dann nicht mal der eisige Wind am Weiterziehen.
Heike Nickisch, die am Ortsausgang wohnt, war in diesem Jahr die Endstation für die „Meute“ . Sie hatte mit ihrer Familie die Garage ausgeräumt und alles zum Ausklang gemütlich hergerichtet.