ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:10 Uhr

Wohnungsbaugesellschaft „Elsteraue“ Herzberg
Neue Wohnungen in der Mönchstraße

 Ende 2017 wurde das alte Haus in der Mönchstraße abgerissen. Jetzt kann der Neubau von drei Wohneinheiten beginnen.
Ende 2017 wurde das alte Haus in der Mönchstraße abgerissen. Jetzt kann der Neubau von drei Wohneinheiten beginnen. FOTO: LR / Rudow
Herzberg. Die Herzberger WBG investiert in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro. Auch am Firmensitz wird gebaut. Neue Projekte sind schon in Planung. Von Birgit Rudow

Vor mehr als einem Jahr wurde das alte Haus in der Mönch­straße 9 in Herzberg abgerissen. In den nächsten Tagen nun kann endlich der Neubau von drei in Reihe stehenden Wohneinheiten beginnen. Die Bauverträge sind unterschrieben. Das Bauunternehmen Hofmann aus Herzberg hat den Auftrag übernommen. Bauherr ist die Herzberger Wohnungsbaugesellschaft „Elsteraue“ (WBG). „Interessenten für die Wohnungen gibt es schon lange“, sagt  WBG-Geschäftsführerin Sabine Endemann. Sie denkt, dass noch etwa ein Jahr vergehen wird, bis die Mieter einziehen können.

Die WBG nimmt etwa 1 Million Euro für das Vorhaben in die Hand. Insgesamt sind es 1,5 Millionen Euro für Investitionen in diesem Jahr. Dabei hat das Unternehmen auch den eigenen Firmensitz in der Rosa-Luxemburg-Straße im Blick. „Wir haben gemerkt, dass wir nach 27 Jahren auch bei uns mal etwas machen müssen“, sagt Sabine Endemann. So beginnt die Hoffläche schon runterzubrechen. In diesem Jahr kommen marode Nebengebäude weg. Es entstehen neue Parkplätze und Zuwegungen. Im kommenden Jahr soll dann ein kleiner Zwischenbau errichtet und in diesem Zusammenhang der Eingang zum Verwaltungsgebäude verlegt werden. „Das wird dann auch für unsere Kunden angenehmer“, so Sabine Endemann.

Außerdem müssen die Büros dringend modernisiert werden. Die Elektroanlage ist völlig veraltet. Aufs Dach kommt eine Fotovoltaikanlage. „Wir müssen bei uns selbst vieles in Ordnung und auf den Stand der Technik bringen“, sagt die Chefin.

Etwa 550 000 Euro investiert die WBG in die Instandsetzung von Bestandswohnungen vor allem, wenn sie neu bezogen werden. Für die Verschönerung des Wohnumfeldes werden 150 000 Euro Verfügung gestellt, zum Beispiel im Wilhelm-Pieck-Ring oder in der Friedrich-Engels-Straße in Herzberg oder in der Fichtestraße in Falkenberg. „Ein schönes Wohnumfeld wertet die Objekte auf. Dazu gehören auch Bänke. Wir haben in den letzten Monaten etwa 70 Bänke vor unseren Blöcken aufgestellt“, sagt Sabine Endemann.

In Uebigau hat die WBG derzeit kein größeres Bauprojekt. Hier hat die Gesellschaft ein Ladengeschäft im Markt 17 zu einer schönen Wohnung umgebaut, weil sich über Jahre kein neuer Mieter für die Geschäftsräume gefunden hat. Die Wohnung hat etwa 100 Quadratmeter Wohnfläche und ist barrierefrei. Sie kann sofort bezogen werden, so die Geschäftsführerin.

In Herzberg bereitet die WBG bereits ein neues Bauprojekt vor. Auf der Freifläche – dem unbefestigten Parkplatz – in der Nordpromenade soll 2020 mit dem Neubau eines Hauses für fünf Wohnungen begonnen werden. Das Haus – barrierefrei mit Aufzug – wird im Sanierungsgebiet stehen. Dementsprechend hoch sind die Auflagen. Moderne Solarlösungen müssen unsichtbar am Dach angebracht werden. „Das bedarf noch vieler Abstimmungen“, sagt Sabine Endemann. Doch die Geschäftsführerin ist optimistisch.