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„Wiesen-Schumis“ der ersten Stunde waren am schnellsten

BEYERN.. Der Wettergott hatte am zurückliegenden Wochenende keine Gnade mit allen Freiluftveranstaltern. Nasskalte Herbstwitterung im Juli verlangte Akteuren und Zuschauern einiges ab. Leider waren beim Rasentraktorrennen am Sonntagvormittag, ein Höhepunkt des diesjährigen Dorffestes in Beyern, nur wenig Teilnehmer hart gesotten und trotzten dem Wetter. Von den gemeldeten zwölf Fahrern gingen letztlich nur fünf an den Start zum „Großen Preis von Beyern“ . Von Bert Jachmann


„Nach vielen Rennen dieser Art auf verschiedenen Festen der Region hat sich mittlerweile eine richtige Rasentraktor-Clique gebildet“ , erzählt Rennleiter Rüdiger Block vom „SV Frieden Beyern“ . Für Dietmar Hoffmann vom gleichnamigen Gartentechnikfachgeschäft aus Falkenberg und Mario Kalex aus Uebigau, beide „Wiesen-Schumis“ der ersten Stunde, war die Teilnahme in Beyern Ehrensache. Kenner der Szene räumten Dietmar Hoffmann von vorn herein die besten Chancen auf den Sieg ein.
„Schade, dass sich die Langennaundorfer und Herzberger nicht beteiligen“ , bedauert Rüdiger Block, „die hätten hier noch mal richtig Spannung rein gebracht“ , so der Rennleiter weiter. Gegenüber der Profikonkurrenz, wurden die Beyerner Fahrer Egon Apitz und Stephan Haag, trotz Heimvorteils lediglich als Außenseiter gehandelt. Dabeisein ist aber alles und so legten auch sie sich auf der reich mit engen Kurven bestückten Rundstrecke kräftig ins Zeug. Nach dem Zeitfahren sicherte sich Mario Kalex mit der schlechtesten Rundenzeit den Start von der Pole Position.
Bereits in der ersten Runde konnte Dietmar Hoffmann, der als vierter gestartet war, das Teilnehmerfeld komplett überholen. In den Boxen-stopp, ein Glas Bier stand für die Fahrer nach der ersten Runde bereit, waren Kalex und Hoffmann zwar noch gleichzeitig eingefahren, aber kurz darauf baute der Falkenberger den Abstand zum Verfolgerfeld weiter aus. Nach fünf Runden stand er erwartungsgemäß als Sieger des ersten Rennteils fest. Auch beim letzten Rundlauf, dieser allerdings im Rückwärtsgang, war Dietmar Hoffmann nicht zu bremsen und zog schon nach wenigen Metern allen davon.
Der Pokal für den ersten Platz, vom Sieger übrigens selbst gestiftet, sowie ein Spanferkel als Prämie, gespendet von Maik Block aus Beyern, gingen somit nach Falkenberg. Platz zwei gehörte Mario Kalex vor Egon Apitz auf dem Dritten. Den vierten Rang teilten sich Stephan Haag und Carsten Paitz aus Polzen.