(red/sk) So viel Arbeit steckt in den Vorbereitungen – und dann das. Dicke Wolken lassen nichts Gutes für den Tag erahnen. Immer wieder tröpfelt es. Aber dennoch: Erst einmal lassen sich um die 100 Oldtimerbesitzer nicht abhalten, mit ihren Schätzchen nach Falkenberg zu tuckern. Auf der Wiese am Haus des Gastes blitzt der Chrom  (bei Sonne wäre das sicher noch besser gelungen), glänzen auf Hochglanz gewienerte Karossen von Zwei- und Vierrädern. Vor dem Haus des Gastes (auf der regennassen Wiese wären sie womöglich eingesunken und hätten erheblichen Schaden angerichtet) haben sich die schwergewichtigen Fahrzeuge der IFA-Schrauber aufgereiht.

„Wenigstens war das Wetter am Vormittag noch einigermaßen, sodass wir überhaupt mit dem Oldtimertreffen starten konnten“, bilanziert Organisator Lutz Schaaf.  Mit Blick nach oben hat er auch nicht lange gefackelt, sondern die Preisverleihung für die schönsten Oldtimer vorgezogen. Da ging zum Beispiel einer der Pokale an eine besonders schön wieder aufgebaute Schwalbe aus dem Baujahr 1964. Ein anderer Pokal war für ein altes Opel-Cabrio bestimmt, das im Jahr 1929 gebaut worden und damit das älteste Modell beim diesjährigen Treffen in Falkenberg war.

Und dann kam auch schon der große Regen — der einfach nicht wieder aufhören wollte. Oldtimer um Oldtimer rollte vom Platz. „Es war nicht schlecht. Nein, es war sehr schön. Aber es war viel zu kurz“, fasst Schaaf das Geschehen am Samstag am Haus des Gastes zusammen.

Die wenige Zeit hat er jedoch gut genutzt. „Mit den IFA-Schraubern bin ich überein gekommen, dass sie voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder zu unserem Oldtimertreffen nach Falkenberg kommen“, berichtet er. Der Termin steht bereits fest: Am 16. Mai 2020 wird wieder eingeladen.

Mit diesem Termin im Kopf will sich der Falkenberger Oldtimerfan auch schon auf die nächsten, noch anstehenden Treffen machen und für das Event in der Eisenbahnstadt werben. „In wenigen Tagen in Gehren geht es damit los“, kündigt er an.

Schaaf hat darüber hinaus noch ein zweites Vorhaben im Kopf: „Bis Juni ist der nächste Habicht fertig“, hat er sich vorgenommen, seiner geliebten alten Mopedmarke weiter treu zu bleiben.