ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:04 Uhr

Einzigartig:
Wer oder was am Männertag Kult ist

So kennt man sie seit Jahren: die Truppe vom Herzberger DRK. Ohne sie wäre der Männertag nicht komplett.
So kennt man sie seit Jahren: die Truppe vom Herzberger DRK. Ohne sie wäre der Männertag nicht komplett. FOTO: Serena Nittmann
Herzberg. Himmelfahrt – dem Feier- und somit arbeitsfreien Tag wird vielerorts entgegen gefiebert. Denn da treffen sich Truppen, die sonst so nicht zusammen sind an manchmal ganz speziellen Orten.

Seit 28 Jahren schon begeben sich die Herzberger Rettungsdienstler auf ihrem geschmückten Fahrrad-Mehrsitzer auf Himmelfahrtstour. Dazu gehören auch ehemalige Mitarbeiter des Rettungsdienstes und ein Arzt. Von Anfang an mit von der Partie sind Sylvius Wegner und Erhard Neumann.

Wie Sylvius Wegner erzählt, wird am Himmelfahrtstag schon gegen 8 Uhr gemeinsam gefrühstückt. Dann geht die Fahrt erst einmal ins Pflegeheim „Albert Schweitzer“, wo die Truppe die Bewohner mit Volks- und Männertagsliedern erfreut. Begleitet werden die Sänger auf der Trompete von Thomas Kettner und Sylvius Wegner. Norbert Wiktorowski greift zum Akkordeon. Anschließend kehren die Herren traditionell im „Stammhaus“ bei Wirt Mike Wilkniss ein. Gut gestärkt geht es dann auf dem Vehikel durchs Herzberger Umland, ehe am Abend am Elsterstrand in Herzberg bei Bier und Soljanka ein Lagerfeuer angezündet wird. „Federführend für die ganze Aktion ist Erhard Neumann. Aber auch die anderen haben alle ihre kleinen Aufgaben“, so Sylvius Wegner. Das betrifft nicht nur den Himmelfahrtstag, sondern natürlich auch das besondere Gefährt. Das ist  nämlich samt und sonders aus Schrottteilen zusammengebaut. Nicht ein Teil ist gekauft. Deshalb sind die Männer auch immer wieder auf der Suche nach Ersatzteilen. „Wir brauchen dringend 26er-Stahlhinterradfelgen. Wer welche anzubieten hat, kann sich gern melden“, so Sylvius Wegner.

Lößfurt. Mitten im Wald zwischen Döbrichau, Rehfeld, Beyern und Löhsten hat sich der Treff der Treffs entwickelt. An einem Ort, der ganz früher eine viel befahrene Kreuzung war, dann in Vergessenheit geriet und im Jahr 1998 dank einer fast vergessenen, zu diesem Zeitpunkt wieder aufgemöbelten Postmeilensäule wieder ins Blickfeld rückte, geht nun schon seit 20 Jahren sprichwörtlich die Post ab. Vom Junior bis zum Senior hat hier so mancher unterhaltsame Stunden verbracht. Am Donnerstag ist neuer Trubel vorprogrammiert.

Besucher sind ab 10.30 Uhr willkommen. Ab 11 Uhr spielen die Original Falkenberger Blasmusikanten auf. Das ASB-Spielmobil ist ebenfalls vor Ort.

(sk)