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| 02:44 Uhr

Welcher Energiemix ist für die Region Elbe-Elster geeignet?

FOTO: fotolia
Herzberg. Eine "Zukunftswerkstatt Energie" findet am Donnerstag, dem 24. Januar, von 9 bis 18 Uhr im Bürgerzentrum Herzberg in der Uferstraße im Rahmen des Bundesforschungsprogramms Modellvorhaben der Raumordnung (Moro) im Landkreis Elbe-Elster statt, teilt die Kreisverwaltung mit. pm/ru

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Sicherung des Energiebedarfs aus regionalen regenerativen Energiequellen und deren Wertschöpfungspotenzial für den Landkreis. Welcher Energiemix ist für die Region geeignet? Welcher Anteil der erneuerbaren Energien wird angestrebt? Wie können Wertschöpfungskreisläufe etabliert und organisiert werden? Wie können Akteure vernetzt und Strukturen organisiert werden?

"Mit Experten-Inputs, in Diskussionen und Arbeitsrunden sollen in der Werkstatt ein enger Austausch und eine Vernetzung der regionalen Partner stattfinden. Zu den Teilnehmern gehören Vertreter der Kommunen, Vertreter der Energieregion Lausitz-Spreewald, die Erzeuger und Anbieter regenerativer Energien, der Wirtschaftsförderung und der Regionalplanung", so Vera Hertlein-Rieder vom betreuenden Planungsbüro.

Das Aktionsprogramm "Regionale Daseinsvorsorge" unterstützt 21 ausgewählte Modellregionen in ländlichen Räumen, die sich innovativ den infrastrukturellen Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. Aufgrund der stark abnehmenden und alternden Bevölkerung ist der Landkreis Elbe-Elster Teil dieses Aktionsprogramms der Bundesregierung.

Unter der Leitung von Landrat Christian Jaschinski wird in Elbe-Elster ein "Masterplan Daseinsvorsorge" gemeinsam mit der Bevölkerung, der Kommunalpolitik und Trägern der Daseinsvorsorge in mehreren ergebnisoffenen Werkstätten entwickelt, um mögliche Einschränkungen des Angebots der Grundversorgung abzuwenden oder zu reduzieren.