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Weitere Waldwege im Schliebener Land sollen saniert werden

Schlieben. Im Schliebener Bauamt herrscht seit einigen Tagen Hochbetrieb. Es sind zahlreiche Fördermittelanträge für die Sanierung von Waldwegen mit Blick auf den Brand- und Katastrophenschutz zu schreiben. Sylvia Kunze

"Wir haben mit der Fördermöglichkeit im Vorjahr gute Erfahrungen gemacht und wollen uns 2017 sofort ranklemmen, weitere Zuschüsse aus dem Programm in unser Amtsgebiet zu holen", berichtet der Schliebener Amtsdirektor Andreas Polz. Allein im Vorjahr sind mit einem Fördersatz von 100 Prozent mehrere solcher Wege, die einer dringenden Sanierung bedurften, im Schliebener Land von kommunaler Hand hergerichtet worden: von Striesa nach Werchau, von Malitschkendorf bis zur Landesstraße, von Polzen am Friedhof bis zur Kremitz, von Proßmarke bis zur Gemarkung Brenitz, von der Bundesstraße in Naundorf bis nach Berga sowie von Jagsal nach Oelsig die Verbindung zwischen den beiden Landesstraßen und ein Teilstück in Jagsal vom Großberg bis zum Friedhof. Die Agrar GmbH, die Tierzucht Lebusa und die Forstbetriebsgemeinschaft haben weiteren Wegebau vorangetrieben.

"Wir haben richtig was geschafft", freut sich der Amtsdirektor. 2017 wolle das Amt Schlieben in dieser Angelegenheit eng mit der Nachbarstadt Schönewalde zusammenarbeiten. Abstimmungen sind bereits erfolgt.