Aber auch das Keyboard erklang, und Gesang lockerte immer wieder das Programm der etwa 40 jungen Musiker auf.

"Die Kirche war schon fast übervoll", freut sich Pfarrer Martin Miech über das große Interesse. Er habe beobachtet, dass gar nicht alle Interessierten Platz gefunden haben, sondern einige auch wieder gegangen sind, weil alle Sitzplätze von Musikfreunden belegt waren. "Und das waren längst nicht nur die Eltern, der Kinder und Jugendlichen, die das Programm gestalteten, sondern auch viele aus Löhsten selbst und aus den umliegenden Orten", so Miech weiter.

Der für Löhsten zuständige Pfarrer habe gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat gern die Kirche für dieses schöne Beisammensein geöffnet. Dass die Einnahmen zudem der nötigen anstehenden Sanierung der Orgel zugutekommen sollen, ist ein willkommener Nebeneffekt. "Wir haben etliche Fördermittelanträge laufen, um die Finanzierung des Vorhabens zu stemmen", berichtet Martin Miech. Allein der eine Antrag, der erst jüngst fertiggestellt wurde, habe mehr als 100 Seiten umfasst. "Das ist gewaltiger Aufwand", stöhnt der Pfarrer, der dabei nicht auf die Leute von Planern, Architekten oder anderen Fachleuten zurückgreifen kann, sondern selbst gefordert ist, derartige Beantragungen in die Wege zu leiten.

Es helfe jeder Cent, der eingenommen werden könne, ist er überzeugt. Und wenn man dabei auch noch so ein schönes Konzert erleben könne, um so besser. "Die jungen Musiker können gerne mal wieder kommen", lädt Martin Miech schon jetzt ein.