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Weiter Diskussion zu Windanlagen

Zu "Windkraftanlagen bei Gräfendorf", LR vom 10. Februar. LUN

Ich kenne die Kollegen Bielagk und Eisermann schon sehr lange ..... Sie haben es nicht nötig, auf die Pauke zu hauen. Beide, und auch nicht andere Landwirte, haben die Ursache gesetzt für die Nutzung der erneuerbaren Energien. Das war doch wohl die CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Ausstieg aus der Atomenergie. Sehr schnell haben die großen Energiekonzerne diese "Chance" genutzt. Auch ich bin gegen überdimensionierte Windkraftstandorte. Wenn aber Investoren vor Ort, wie die Agrargenossenschaft, einzelne Windkraftanlagen errichten, finde ich das gut. Wie sagte doch der Landtagsabgeordnete Genilke (CDU) in der Versammlung der Bürgerinitiative in Gräfendorf zum Standpunkt vom Kollegen Bielagk: "Er macht das, was er darf und beruft sich auf die Gesetze des Landes Brandenburg." Wenn Herr Genilke sich gegen seine Parteivorsitzende stellt und die Bürgerinitiative unterstützt, ist das seine Meinung und wohl auch keine Polemik. Jeder kann eine Bürgerinitiative gründen. Meistens geschieht das leider erst, wenn die Planungsarbeiten abgeschlossen sind und die Baugenehmigung erteilt ist. Wie auch in diesem Fall. Und leider wird dann nicht nur mit Fakten, sondern mit einseitigen Gutachten, Gehässigkeiten und Halbwahrheiten argumentiert. So sehe nicht nur ich das im Fall der Gräfendorfer Gegenwind-Initiative.