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Weihnachtsbraten-Turnier in Schlieben
Schliebener Doppelkopfchef gewinnt die größte Gans

Wolfgang Geister (Mitte) gewinnt das Turnier, Zweiter wird Veikko Oberheiden aus Osteroda, Dritter Detlef Müller aus Wehrhain (l.).
Wolfgang Geister (Mitte) gewinnt das Turnier, Zweiter wird Veikko Oberheiden aus Osteroda, Dritter Detlef Müller aus Wehrhain (l.). FOTO: Wolfgang Geister / LR
Schlieben. Weihnachtsbraten-Turnier immer beliebter: 50 Starter.

Es werden immer mehr Teilnehmer: 50 Spieler wollten beim traditionellen Weihnachtsbratenturnier des Vereins der Schliebener Doppelkopffreunde noch schnell einen frisch geschlachteten Weihnachtsbraten gewinnen. Nicht nur aus der Region, sondern auch aus Dresden, Leipzig und Cottbus waren die Doppelkopffreunde angereist. Peter Zscherneck, der zweite Vereinsvorsitzende, hatte wie immer für 500 Euro tagfrisch geschlachtete Gänse und Enten beim einheimischen Züchter bestellt.

Der Hauptpreis, eine mehr als  sechs Kilogramm schwere Gans, blieb diesmal in Schlieben. Wolfgang Geister, der erste Vorsitzende der Schliebener Doppelkopffreunde, legte eine fehlerfreie Serie hin und gewann mit glatten 1500  Punkten sicher. Da er den Auftrag hatte, unbedingt noch ein Federvieh zu gewinnen, musste er also keins heimlich kaufen, sondern konnte spät in der Nacht Vollzug melden.

Den zweiten Platz belegte Veikko Oberheiden aus Osteroda mit 1280 Punkten. Osteroda war überhaupt stark vertreten, denn mit Thomas Apitz und Corinna Grundt hatte der Ort noch weitere Preisgewinner. Der dritte Platz ging an Detlef Müller aus Wehrhain mit 1190 Punkten. Helmut Schulze aus Schlieben freute sich auch über seinen Trostpreis. Ältester Teilnehmer war mit 85 Jahren Joachim Rothe aus Schlieben.

Dies war das letzte Weihnachtsbratenturnier im „Lindenhof“. Der Verein der Schliebener Doppelkopffreunde wünscht dem  „schweren“ Lindenwirt Ralf und seiner Doris einen angenehmen Ruhestand.

Und was gibt es sonst noch Interessantes von den Schliebener Doppelkopffreunden zu berichten? Fünf Spieler hatten sich in diesem Jahr für die Deutsche Einzelmeisterschaft in Bonn qualifiziert. Keiner konnte sich allerdings im Vorderfeld platzieren. Bester war noch Wolfgang Geister auf Platz 121.

Beim Vereinsurlaub mit den Partnerinnen in Tschechien gewann Peter Zscherneck das Turnier in Spindlers Mühle. Er war auch in Norwegen (Christiansund) nach zehn gespielten Runden der Beste. In 2018 machen machen die Vereinsmitglieder wieder eine knappe Woche mit dem Hausboot Urlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte.