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| 14:13 Uhr

Weihnachtsambiente wie zu Omas Zeiten

Falkenberg. Auf die kommenden Wochen hat sich Ramona Heide schon lange gefreut. Den bekennenden Fan der Weihnachtszeit faszinieren vor allem Räuchermännchen, weshalb sie privat eine stattliche Sammlung original erzgebirgischer Figuren vorweisen kann. Von Sven Gückel

Ihre private Vorliebe möchte die Falkenbergerin dieser Tage aber auch im Job nützlich einbringen. In den vergangenen Wochen bereitete die Leiterin der Heimatstube Falkenberg gemeinsam mit ABM und MAE-Kräften eine Ausstellung vor, die sich speziell der Thematik "Weihnachten im Lichte alter Traditionen" widmet. In der Mitte des Zimmers eine große Puppenstube, an der Wand historische Adventskalender und ein betagter, aber nett anzusehender Teddy am Fenster erwarten die Besucher heute ab 10 Uhr in der Falkenberger Heimatstube. "Wer unsere neue Ausstellung betritt, fühlt sich garantiert ein wenig in seine Kindheit zurück versetzt", wagt Ramona Heide eine erste Prognose. Unter anderem mit Monika Fischer richtete sie das weihnachtliche Ambiente her. Gleichwohl es auch fotografische Anregungen für modernes Schmücken von Weihnachtsbäumen geben wird, steht die Historie des christlichen Festes doch im Mittelpunkt der Schau. Dabei legten Ramona Heide und ihre Helfer besonderen Wert darauf, längst vergessene Dinge ins Gedächtnis der Besucher zurück zu bringen. Hierbei nannte die Heimatstubenleiterin beispielsweise das Anschmücken des Baumes. Statt bunter Lichterketten, glitzernder Kugeln, Kunststofffiguren oder Schneespray zieren die in der Ausstellung aufgestellte Tanne vielmehr Strohsterne, Salzgebäck und Buntpapier. Ein solcher Anblick, davon ist Ramona Heide überzeugt, wird auch für die Knirpse der Kita Schmetterling ungewohnt sein. Die Kinder werden heute die Eröffnung der Ausstellung musikalisch umrahmen und somit zu den ersten neugierigen Besuchern gehören. Nur all zu gern hätte Ramona Heide auch eine Eisenbahn in der Heimatstube platziert. Doch dazu, bedauert sie, reicht der Platz leider nicht aus. Dafür kann die Exposition ein Schaukelpferd vorweisen, dessen Alter auf etwa 70 Lenze geschätzt wird. Den überwiegenden Teil der ausgestellten Exponate bezieht die Ausstellung wie immer aus dem eigenen Fundus oder aus Leihgaben von Bürgern der Region. Geöffnet ist sie auf jeden Fall an beiden Tagen des Weihnachtsmarktes, sowie jeden Mittwoch, dem Markttag in Falkenberg.Service Öffnungszeiten Besichtigt werden kann die Ausstellung bis Anfang Januar 2006, an bestimmten Tagen oder nach Vereinbarung. Telefonisch können Besuche unter folgenden Nummern vereinbart werden: 035 365 38 035 oder 035 365 4 11 70.