"So ist die Situation in der gesamten Region. Der Leerstand ist etwas hoch gegangen, obwohl wir 35 Wohnungen an Asylbewerberfamilien und den Landkreis vermietet haben. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr mehr Vermietungen als Kündigungen. Damit können wir zufrieden sein", sagt die Geschäftsführerin der WBG, Sabine Endemann.

Nachdem die WBG in den vergangenen Jahren einige Großprojekte durchgezogen hat, wie die Sanierung eines Wohnblocks im Kaxdorfer Weg in Herzberg, der Torgauer Straße 11 oder der Torgauer Straße 75 in Herzberg, des Hauses Markt 3 in Uebigau oder der Torgauer Straße 18 in Falkenberg, hat sie in diesem Jahr kein großes Vorhaben im Wirtschaftsplan stehen. "Wir bereiten in diesem Jahr die Sanierung des Hauses Friedrichstraße 32 in Falkenberg vor. Das ist ein leer stehendes Haus. 2017 wollen wir hier mit dem Ausbau des Gebäudes beginnen", so die Geschäftsführerin.

Erste Arbeiten in Züllsdorf

Für dieses Jahr sind eher kleinere Maßnahmen vorgesehen. Den Anfang machen die Außenanlagen an einem WBG-Wohnblock in Züllsdorf. Der Block erhält eine neue Zuwegung. Außerdem sollen eine neue Einfriedung für die Müllbehälter und neue Parkplätze gebaut werden. Schadhafte Stellen am Sockel werden ausgebessert. "Die Aufträge dafür sind bereits ausgelöst", sagt Sabine Endemann.

Fortgesetzt werden 2016 auch die Treppenhaussanierungen. Am sanierten Block im Kaxdorfer Weg in Herzberg werden die Grünanlagen angelegt. Das habe man im vergangenen Jahr nicht mehr geschafft, so Endemann.

In den Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft ist es in den vergangenen Wochen und Monaten etwas internationaler geworden.

Wohnungen für Asyl-Familien

30 Wohnungen sind direkt an Asylbewerberfamilien vermietet, fünf an den Landkreis. "Die Familien haben viele unterschiedliche Nationalitäten. Probleme gibt es mit ihnen nicht. Auch über Konflikte mit Nachbarn ist uns nichts bekannt. Nur mit der sprachlichen Verständigung hapert es manchmal", sagt Sabine Endemann. Die Zusammenarbeit des Wohnungsvermieters mit dem Stab Asyl des Landkreises Elbe-Elster bezeichnet die Geschäftsführerin als sehr gut.