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Was für eine kleinliche Provinzposse!

Leserbriefe. Rudi Schink aus Doberlug-Kirchhain schreibt zum Beitrag "Doberlug-Kirchhain doch im Boot bei Reformation" vom 14. Oktober: Seit der Ablehnung der Kooperation mit der Universität Potsdam zur Erstellung einer wissenschaftlichen Recherche zur Ausstellung "Die letzten Mönche von Dobrilugk" im Januar und der jetzt wundersamen Läuterung der CDU-Fraktion Ende Oktober ist fast ein ganzes Jahr verstrichen.

Die damals eigenartige Begründung , "keinen Mehrwert" zu erkennen, spielt nun auf einmal keine Rolle, im Gegenteil, nun hat man im Alleingang die nötigen Gelder beschafft.

Wer soll das eigentlich glauben?

Ist der Denkprozess vielleicht doch in der anderen Richtung vom Landkreis her angeregt worden?

Im Übrigen steht es der Partei mit dem großen "C" nicht gut zu Gesicht, gerade in einer Stadt, die mit dem Namen "Kloster- und Gerberstadt" an ihren Ortseingängen wirbt, eine Ausstellung zum klösterlichen Leben in Doberlug zu verhindern.

Und nebenbei bemerkt: Kultur lässt sich nicht immer mit Mehrwert verrechnen!

Verharmlosungsstrategie

Ebbo Hahlweg aus Lebusa schreibt zu: "Mysteriöse Attacke: Wolf beißt Hund", vom 14. Oktober:

An der geschilderten Attacke ist nichts mysteriös. Schaut man in andere Länder, so gehören Hunde und Menschen zu den vielen Opfern von Wolfsangriffen, was unterschiedliche Gründe haben kann. Dr. R. Möckel hat vor noch nicht allzu langer Zeit das dauerhafte Verbleiben von Wölfen in unserer Region geleugnet, die Wirklichkeit heute sieht anders aus. Seine Verharmlosungs- und zum Teil Leugnungsstrategie unterscheidet ihn nicht von anderen zum Teil selbst ernannten und ideologisierten "Wolfsexperten".

Unverschämt wird es, wenn von ihm die dokumentierten Aussagen redlicher Bürger angezweifelt werden. Hiermit hilft er weder dem Wolf noch seiner Glaubwürdigkeit.