Die Stadt Herzberg gibt Eichenprozessionsspinner-Alarm. Wie das Ordnungsamt bestätigt, gibt es einen Befall im Stadtwald am Großbusch. Die Stadtverwaltung hat dort vor einigen Tagen Warntafeln aufgestellt. „Ein Teil der Eichen im Großbusch ist von dem Spinner befallen. Wer darauf allergisch reagiert, der sollte diesen Weg meiden“, so Herzbergs Ordnungsamtschef Sven Ziehe.

Nur am Sender wird in Herzberg gespritzt

Ein Spritzen der Bäume ist nicht vorgesehen. Das wäre unverhältnismäßig, so der Ordnungsamtsleiter. In Wäldern müsse der Befall nicht unbedingt behandelt werden. Anders sehe es in der Nähe von einer Wohnbebauung aus. Wie zum Beispiel am Sender, wo die Stadt den Eichenprozessionsspinner schon seit zwei Jahren bekämpfen lässt. Dort stehen befallene Bäume direkt an Wohnhäusern. Hier werden Spritzungen vorgenommen und Kokons abgenommen.
Was den Stadtwald betrifft, so müsse mit dem Forstamt noch genauer begutachtet werden, wie weiträumig dort der Befall mit dem Eichenprozessionsspinner ist, so Sven Ziehe.
Erst Anfang Mai hatte der Landesbetrieb Straßenwesen auf der Landstraße 71 zwischen Schönewalde und Freywalde 20 Eichen gegen den Eichenprozessionsspinner behandeln.