Der Verwaltungsstab des Landkreises Elbe-Elster hat am Montagvormittag gemeinsam mit der technischen Einsatzleitung vor Ort und der Verbandsgemeinde Liebenwerda entschieden, die Großschadenslage zum Brand in Kölsa-Rehfeld zu beenden, teilt der Landkreis mit. Die Situation wird als stabil eingeschätzt.
Die Zuständigkeit für die weitere Brandbekämpfung und Brandbeobachtung hat die Verbandsgemeinde Liebenwerda übernommen. Das Gebiet wird weiter sorgfältig im Auge behalten, weiter engmaschig beobachtet und bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, so der Kreis.
Die Sperrung der B183 zwischen Kötten und Marxdorf wurde am Montagmorgen aufgehoben. Das Gewerbegebiet Lönnewitz ist wieder zugänglich.

Gefahr von umstürzenden Bäumen

Der Verwaltungsstab weist darauf hin, dass das Einsatzgebiet Kölsa-Rehfeld in den nächsten Tagen weiter für die Allgemeinheit gesperrt bleibt, um die Kontrolltätigkeiten nicht zu behindern. Es gehe noch Gefahr von umstürzenden Bäumen aus. Waldbesitzer und Windkraftanlagenbetreiber sind von dem Betretungsverbot ausgenommen, teilt der Landkreis mit.

Rothstein


Die Löscharbeiten des jüngsten und flächenmäßig größten Brandereignisses im Land Brandenburg in diesem Jahr hatten seit dem 25. Juli die Einsatzkräfte herausgefordert. Die Brandbekämpfung wurde durch wechselnde Winde mit Böen und eingeschränkte Zuwegung aufgrund von Munitionsfunden und hohen Sommertemperaturen erheblich erschwert.