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Wärmebildkamera für Schönewalder Feuerwehr

Marc Wille, Michael Stawski, Karin Sandring und die Schönewalder Ortswehrführung Steffen Karschunke und Thomas Lieske (v.l.) haben die Kamera am Freitag schon einmal ausprobiert.
Marc Wille, Michael Stawski, Karin Sandring und die Schönewalder Ortswehrführung Steffen Karschunke und Thomas Lieske (v.l.) haben die Kamera am Freitag schon einmal ausprobiert. FOTO: Rudow
Schönewalde. Die Feuerwehr Schönewalde mit ihren etwa 200 Kameraden verfügt seit Freitagabend über eine Wärmebildkamera. Das ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Ausrüstung. Birgit Rudow

"Die Kamera hilft uns bei der Personensuche in Gebäuden oder bei der Erkennung von Brandherden oder Füllständen von Flüssigkeiten in Fahrzeugen. Sie dient aber auch der Sicherheit der Kameraden", so Schönewaldes Stadtbrandmeister Marc Wille. Die Kamera hat Freitagabend bei einer Zusammenkunft der Kameraden Karin Sandring von der Allianz-Hauptvertretung an die Wehr übergeben. Sie hatte bei der Versicherung um Unterstützung aus einem Fond für gemeinnützige Arbeit gebeten und konnte 2500 Euro für die Wärmebildkamera beisteuern. Insgesamt kostet das Gerät etwa 4000 Euro. Den Rest hat die Stadt beigesteuert. "Wir freuen uns natürlich, wenn uns Unternehmen aus dem Stadtgebiet unterstützen", so Bürgermeister Michael Stawski (parteilos).

Regelmäßig versucht die Stadt trotz angespannter Haushaltslage, die Ausrüstung ihrer Feuerwehr zu erneuern. Die Wehren in den Ortsteilen wurden mit neuer Einsatzbekleidung ausgestattet. Dieses und nächstes Jahr ist die Ortswehr Schönewalde dran, so der Bürgermeister. "Bei den Fahrzeugen hinken wir hinterher. Autos, die wir dankenswerter Weise in den 90er-Jahren aus den alten Bundesländern bekommen haben, haben jetzt ausgedient", sagt Marc Wille. Stawski verweist auf einen Fördermittelantrag für ein Löschfahrzeug LF 10/6. Der städtische Eigenmittelanteil würde aber 145 000 Euro betragen. Hier sieht Stawski das Land stärker in der Pflicht.