(red/sk) Anlässlich des Weltwassertages lädt der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband (HWAZ) am Freitag, 22. März, von 10 bis 14 Uhr auf das Gelände des Wasserwerkes in Herzberg ein. Bei einer Wasserwerksführung möchten die Verbandsmitarbeiter Wissenswertes über das Thema Wasser erzählen. Nach dem Rundgang sind die Gäste noch zu einem Imbiss, einer Tasse Kaffee, einem Stückchen Kuchen oder aber auch zu ihrer vielleicht ersten Eistüte des Jahres eingeladen.

Der Weltwassertag steht in diesem Jahr unter dem Thema: „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. „Für uns ist es normal, immer genug sauberes Wasser zu haben: zum Händewaschen, Zähneputzen, Duschen, Trinken und Essen kochen. Wir drehen einfach den Hahn auf und schon ist es da, das kostbare Nass. In vielen Teilen der Erde ist das allerdings nicht selbstverständlich“, macht Mario Kestin, HWAZ-Verbandsvorsteher, in seiner Einladung zum Weltwassertag in Herzberg deutlich.

Die Zahlen und Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Immer noch haben 2,1 Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser, fast 900 Millionen Menschen fehlt eine Grundversorgung mit Wasser, also eine Trinkwasserquelle, die innerhalb von 30 Minuten zu erreichen ist. 4,5 Milliarden Menschen müssen Zuhause ohne Toilette auskommen, bei der das Abwasser verlässlich entsorgt wird. 90 Prozent von ihnen leben in Asien und Afrika. Besonders für Kinder in armen ländlichen Regionen ist das lebensgefährlich: Jeden Tag sterben fast 1000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Toiletten und mangelnde Hygiene.

„Deshalb findet jedes Jahr am 22. März der Weltwassertag statt. Diesen Tag nutzen wir, um unsere Tore zu öffnen und durch eine wasserbezogene Öffentlichkeitsarbeit auch auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit aufmerksam zu machen“, erläutert HWAZ-Verbandsvorsteher Mario Kestin weiter.