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Vorerst noch kein "Allris" im Herzberger Rathaus

Herzberg. Die Stadt Herzberg wird das Computerprogramm "Allris" für ein modernes Sitzungsmanagement per Internet vorläufig nicht einführen. Mit diesem Informationssystem kann der interne Sitzungsdienst einer Verwaltung organisiert und mehr kommunalpolitische Transparenz geschaffen werden. Ronald Ufer

Durch öffentliche Bürgerinformationssysteme können Informationen für Bürger und Gremien wie Einladungen, Tagesordnungen oder Beschlussvorlagen bis hin zu Protokollen auf elektronischem Weg bereitgestellt werden. Falkenberg, Schönewalde, Uebigau-Wahrenbrück und vor allem der Landkreis Elbe-Elster arbeiten in unterschiedlichem Umfang bereits mit "Allris". Auch in der Herzberger Stadtverordnetenversammlung wurde das Thema schon mehrfach diskutiert. Daraufhin hat das Hauptamt der Stadtverwaltung die 19 Abgeordneten gebeten, eine Stellungnahme dazu abzugeben, informierte Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) in der Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag. 14 Abgeordnete hätten ihre Stellungnahme zurückgeschickt. Acht von ihnen seien bereit, mit "Allris" zu arbeiten, sechs nicht. Das sei keine eindeutige Positionierung und deshalb habe das Hauptamt empfohlen, die Anschaffung des Programmes zu verschieben, so der Bürgermeister.