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vor 100 jahren

15. Oktober 1916. owr1

Mitten im Krieg ließ die Stadt Finsterwalde in der Eichholzer und der Feldstraße elektrische Leitungen verlegen. Die Hausbesitzer in diesen Straßen mussten dabei die Hälfte der Baukosten tragen, wobei der Anteil der Stadt 520 Mark betrug. Außerdem hatten sich die Eigentümer zu einen Mindestabnahme an Strom zu verpflichten. Mit dieser Elektrifizierung sollte vor allem der Verbrauch von Brennstoffen wie Petroleum oder Spiritus reduziert werden. Da der elektrische Strom wie auch das Stadtgas aus heimischer Kohle produziert wurde, ließen sich so Importe und damit Devisen sparen.