ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:36 Uhr

Volltreffer: "Heimathütte"

Projektpartner bei "Comeback Elbe-Elster": Jean-Marie Ulrich, Claudia Buck, René Junker, Gabriele Brungart, Beatrice Mnich und Torsten Drescher (v.l.).
Projektpartner bei "Comeback Elbe-Elster": Jean-Marie Ulrich, Claudia Buck, René Junker, Gabriele Brungart, Beatrice Mnich und Torsten Drescher (v.l.). FOTO: Auras
Finsterwalde. Rund 200 Beratungen zum Thema Rückkehr, Zuzug, Pendeln und Hierbleiben gab es auf dem Finsterwalder Weihnachtsmarkt. red/gb

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Finsterwalde, das Jobcenter Elbe-Elster, der Verein "Generationen gehen gemeinsam" mit der Rückkehrer-Initiative "Comeback Elbe-Elster", die Agentur für Arbeit, der Sängerstadtmarketingverein, die IHK-Projektgesellschaft, Zukunft Lausitz (Die Gründerwerkstatt) und die Finsterwalder Wohnungswirtschaft eröffneten erstmalig auf dem Finsterwalder Weihnachtsmarkt eine "Heimathütte". Das soll ein Vorgeschmack sein auf das große Ziel, in Finsterwalde einen Treff- und Beratungspunkt für potenzielle Heimkehrer zu schaffen, aber auch Produkte von Kleingewerbetreibenden und Hobbykünstlern anzubieten.

Rund 200 Beratungen und Gespräche konnte das "Heimathütten"-Team beim Weihnachtsmarkt verzeichnen. Geschäftsführer Gerald Krahl von der Motorradsport Krahl & Kroschel GmbH aus Sonnewalde berichtete dort von einem Rückkehrer-Paar, das seit 2014 in seinem Unternehmen arbeitet. Er begrüßt die Initiative und wünscht sich, dass noch viele junge Familien in die Region kommen.

Mit ihrer Rückkehrerinitiative machen die Finsterwalder bereits weit über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. Kürzlich war bei Antenne Brandenburg "Comeback Elbe-Elster" mit spannenden Rückkehrergeschichten ein Thema. In den nächsten Wochen, so Stephanie Auras, selbst Rückkehrerin und Initiatorin des Vereins "Generationen gehen gemeinsam", werden alle Anfragen gesammelt, die in der "Heimathütte" laut wurden. Sie werden individuell ausgewertet und an die ansprechenden Partner weitergeleitet. "Viele Hüttenbesucher haben uns von erfolgreichen Rückkehrern und Zuzüglern erzählt. Andere hingegen sind noch in der Planung und suchen vorrangig Arbeit in der Region. "Es gibt noch viel zu tun. Wir begrüßen jeden Unterstützer", so Stephanie Auras.

Inzwischen haben sich 15 junge Menschen zu einem Netzwerk von und für Rückkehrer in Elbe-Elster zusammengeschlossen. Eine Koordinierungsstelle soll geschaffen werden.