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| 14:37 Uhr

Feuerrwehr
Voller Einsatz und viel Resonanz

Voller Einsatz war gefragt beim Löschangriff Nass – und den haben auch alle Teilnehmer, eindeutig gezeigt.
Voller Einsatz war gefragt beim Löschangriff Nass – und den haben auch alle Teilnehmer, eindeutig gezeigt. FOTO: Rico Meißner
Freileben. Der Amtsausscheid der Schliebener Wehren war der erste Teil der Feierlichkeiten in Freileben. Von Rico Meißner

Dass alle, egal in welcher Altersgruppe, mit Feuereifer bei der Sache sind, konnte man  am Samstag beim Amtsausscheid der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Schlieben beim besten Willen nicht übersehen. Insgesamt 49 Mannschaften waren zum „Löschangriff Nass“ angetreten. Es war der 25. Ausscheid. „Ich schätze, dass heute mindestens 500 Leute an dem Wettkampf teilnehmen“, so Amtsbrandmeister Guido Schmidt. Da waren die vielen Zuschauer noch gar nicht mitgezählt.

Die Wahl des Austragungsortes war angesichts des diesjährigen 70-jährigen Bestehen des Ortes auf Freileben gefallen. „Wir versuchen, so gut es geht, die Veranstaltung immer mit Jubiläen zu verbinden“, so der Amtsbrandmeister. „So führen wir alle immer wieder zusammen und das immer an einem anderen Ort.“ Im nächsten Jahr wird Malitschkendorf der Gastgeber sein.

Schmidt sparte nicht an Lob, auch für das Amt: „Hier wurde organisatorisch alles super unterstützt.“ Auch Fairplay wird hier immer ernst genommen. „Applaudiert auch mal dem Gegner“ war so gleich in der Begrüßungsrede zu hören und wurde prompt mit Applaus belohnt.

Für Amtsdirektor Andreas Polz war der gut besuchte Ausscheid ein Grund zur Freude. „Das ist wirklich alles super aufgebaut und vorbereitet“, meinte er. „Aber naja, hier sind ja auch Profis am Werk“, schob Polz lächelnd nach.

Zufrieden erschien auch Freilebens Bürgermeister Marcus Klee. Herzberg hatte zur Unterstützung seine Drehleiter aufgebaut und auch Hohenbucko brachte als Ausstellungsobjekte alte Feuerwehrtechnik mit. Ein Novum, um den „Abschluss nicht verpuffen zu lassen“, wie Klee es nennt, war der Feuerwehrball mit der Band „Norjak“. Dabei hieß es für alle Kameraden und Kameradinnen inklusive Begleitung: freier Eintritt, freie Getränke und Wildschwein am Spieß.

Eines wollte Marcus Klee auf keinen Fall unerwähnt lassen: „Ich möchte mich persönlich bei allen Helfern aus Freileben bedanken. Egal ob Gras mähen, Bäume verschneiden oder unsere Halle aufräumen, Frauen und Männer, Jung und Alt haben mitgeholfen. Das war und ist ein tolles Engagement.“ Bei etwa 800 Einwohnern in der Gemeinde „müsse man eben zusammenhalten“. Und genau das geschieht nach Ansicht des Bürgermeisters.

Die Veranstaltung am Samstag war der erste Teil der Feierlichkeiten, den zweiten wird es am ersten Septemberwochenende geben. Bei solchem Zusammenhalt wird sicherlich auch er gelingen. Dann wird mit der Darstellung der Geschichte des Ortes auch eine Vielzahl anderer Aktionen verknüpft. Beispielsweise sollen der Spielplatz und der Aussichtsturm neu eröffnet werden. Auch ein Seifenkistenrennen wird es geben. „Jeder ist eingeladen, sich mit einem eigenen Fahrzeug anzumelden“, so Klee. „Wir haben bereits etliche Anmeldungen, sogar aus Tschechien.“

Für Samstag stand am Ende der Wettkämpfe, teils unter kräftig einsetzendem Regen, aber erst einmal die begehrte Pokalübergabe an: Gewinner wurden bei den Frauen Naundorf, bei den Männern Hohenbucko I und beim Nachwuchs in Altersklasse 0 Frankenhain II, Altersklasse 1 Freileben II und in Altersklasse 2 Stechau II. Wenn schon nicht den Pokal –  Urkunden bekamen alle Teilnehmer, nicht nur die Sieger.