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Volle Kraft in die Kitas der Stadt

In der Falkenberger Kita "Sonnenblume" heißt es auf der Baustelle schon seit einigen Wochen: "Nicht kleckern, sondern klotzen". Marcel Mittag (l.) und Thomas Hennig von der Firma Kipp aus Falkenberg sind beispielsweise beim Verspachteln der Risse im Fußboden. Nebenan ist die Fliesenlegerfirma aktiv. Die Gewerke arbeiten sich bei der Sanierung im Haus von oben nach unten voran.
In der Falkenberger Kita "Sonnenblume" heißt es auf der Baustelle schon seit einigen Wochen: "Nicht kleckern, sondern klotzen". Marcel Mittag (l.) und Thomas Hennig von der Firma Kipp aus Falkenberg sind beispielsweise beim Verspachteln der Risse im Fußboden. Nebenan ist die Fliesenlegerfirma aktiv. Die Gewerke arbeiten sich bei der Sanierung im Haus von oben nach unten voran. FOTO: dmu1
Falkenberg. In Falkenberg sind zwei Einrichtungen Baustelle. In Großrössen steht der Baubeginn in den nächsten Tagen an. Darüber hinaus sind zwei weitere große Sanierungsvorhaben in Planung. Sylvia Kunze

Die städtischen Kitas im Falkenberger Stadtgebiet können alle von umfangreichen Investitionen profitieren. Aktuell stehen alle fünf Einrichtungen, die es in der Stadt und ihren Ortsteilen gibt, dicht an dicht - und vor allem recht umfangreich - auf der Investitionsliste der Stadt.

Die aktuellen Baustellen:

Im städtischen Hort "Freizeitinsel" in Falkenberg wird schon seit dem Frühjahr gebaut. 270 000 Euro sind für die energetische Sanierung (Fördermittel über das Kommunal investitionsgesetz) sowie Ausbau und Ausstattung eines Raums im Dachgeschoss veranschlagt. Aktuell laufen noch Arbeiten im Haus, insbesondere im Bereich Heizung und Sanitär. Die neue Heizung soll in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. Bis Ende der Herbstferien soll alles geschafft sein.

In der Kita "Sonnenblume" in der Karl-Marx-Straße in Falkenberg wird zum Endspurt angesetzt. Bis Anfang November soll die grundhafte Sanierung, die mit etwas über 300 000 Euro Gesamtkosten veranschlagt wurde und ebenfalls über das Kommunalinvestitionsfördergesetz bezuschusst wird, abgeschlossen sein. "Die Gewerke arbeiten sich im Haus von oben nach unten durch", beschreibt die Falkenberger Bauamtsleiterin Gundula Manigk das Herangehen. Aktuell würden Elektriker, Heizungsbauer und Sanitärklempner ihre Arbeiten beenden, damit Maler und Fußbodenleger tätig werden können. "Es ist jedenfalls mächtig Betrieb auf der Baustelle", freut sich die Amtsleiterin, die sich erst gestern bei der Bauberatung einen aktuellen Überblick über den Stand der Arbeiten verschafft hat.

In Wartestellung:

In der Kita "Villa Kunterbunt" in Großrössen werden die Bauarbeiten schon in wenigen Tagen starten. In der vergangenen Woche sind die ersten Vergaben getätigt worden. Für die restlichen Arbeiten sind die Ausschreibungen erfolgt. "Nächste Woche soll die Bauanlaufberatung sein", skizziert Gundula Manigk den Vorbereitungsstand der Baumaßnahme, die laut Aussage der Bauamtschefin nun doch nicht voll aus dem Stadthaushalt zu stemmen ist, sondern kurzfristig auf eine Bezuschussung von Bundesmitteln hoffen darf. Sie ist mit einer Summe von rund 100 000 Euro kalkuliert.

Der Treppendurchbruch wurde bereits in der Sommer-Schließzeit gestemmt. Die weiteren Arbeiten werden bei laufendem Betrieb ausgeführt. Das obere Geschoss soll ausgebaut werden. Eine Treppe nach oben ist ebenfalls zu bauen. "Die Optimalvariante sieht so aus, dass wir das alles in diesem Jahr schaffen", sagt Gundula Manigk.

Auf den Startschuss wartet man auch noch in der Kita "Schmetterling" in der Rothsteinslache in Falkenberg. Dort sollen die Arbeiten, bestenfalls eine Woche nachdem die "Sonnenblume" fertig ist, beginnen. Der zu schaffende Verbindungsbau wird mit Leader-Förderung bezuschusst und sieht Gesamtbaukosten von knapp 700 000 Euro (über drei Jahre verteilt) vor. Der Auftrag für die Rettungstreppe, die zu bauen ist, ist schon vergeben. Für den Zwischenbau und die Veränderung des Dachs des hinteren Flachbaus liegt die Baugenehmigung vor. Die Statik wird beim Landkreis geprüft.

Wie man vorankommt, wird im Wesentlichen davon abhängen, wie kalt und wie lang der Winter wird. "Wir werden eine ganze Weile damit beschäftigt sein", weiß die Amtsleiterin schon jetzt. Sie hofft auf gutes Vorankommen und eine Übergabe im nächsten Herbst.

In Vorbereitung:

Bleibt noch die Kita "Villa Regenbogen" in Falkenberg, die gegenwärtig im Beantragungsverfahren einer Zuwendung im Rahmen der Förderung von Leader-Vorhaben steckt. Die erste Runde ist abgeschlossen. Das Vorhaben ist sozusagen im Topf. Nun müssen die geforderten Unterlagen beigebracht werden, um die Fördermittel zu beantragen. "Die sind auch schon alle zusammen. Fehlt nur noch der Beschluss der Stadtverordneten", beschreibt Gundula Manigk den Stand der Vorbereitungen. Der angesprochene Beschluss wurde in der Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag gefasst. Das Paket ist fertig geschnürt.