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Viele Neuheiten entdecken und miteinander reden

Gisela Freundel und Sandra Ruhl (v.l.) vom Hospiz Friedensberg in Lauchhammer haben sich auf der Messe umgesehen.
Gisela Freundel und Sandra Ruhl (v.l.) vom Hospiz Friedensberg in Lauchhammer haben sich auf der Messe umgesehen. FOTO: ru
Falkenberg. Der Kröger Pflegekongress mit Fachmesse am Mittwoch im Haus des Gastes in Falkenberg war ein voller Erfolg. Vor allem Pflegepersonal, aber auch Ärzte und medizinisches Fachpersonal waren angesprochen. Birgit Rudow

Die Veranstaltung war weit mehr als eine reine Produktpräsentation von einschlägigen Unternehmen."Unser Motto lautet Netzwerkarbeit, Regionalität und Fachkräftesicherung", sagt Susann Fritsche, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Firmenverbund Kröger Medizintechnik aus Massen. Dabei gehe es um den zu pflegenden Menschen gleichermaßen wie um die Erleichterung der Arbeit für die Pflegekräfte und die Angehörigen. "Die menschennahe Pflege und auch die kulturell sensible Pflege sind wichtige Aspekte", so Susann Fritsche. Neben zahlreichen Fachvorträgen war den Veranstaltern auch das Miteinander ihres Publikums wichtig. "Es geht darum, dass sich die Pflegekräfte untereinander austauschen können, dass sie in Ruhe mit Anbietern sprechen können und dass auch die Außendienstler miteinander ins Gespräch kommen", sagt Susann Fritsche.

200 Anmeldungen für den Kongress gab es im Vorfeld. Es sind aber viel mehr gekommen, schätzt die Kröger-Mitarbeiterin ein. So wie Marlies Schulz, Simone Münchow, Kathrin Rösgen und Ricarda Rümpelt vom Pflegedienst "Regenbogen" in Finsterwalde. Sie haben sich nach der Frühschicht getroffen und sind nach Falkenberg gefahren. Sie fänden die Messe sehr interessant und waren auf Neuigkeiten zum Beispiel für die Wundversorgung gespannt, sagen sie.

Den ganzen Tag in Falkenberg waren Sandra Ruhl und Gisela Freundel vom Hospiz Friedensberg in Lauchhammer. Sie sind von Stand zu Stand gegangen und haben sich informiert. "Uns interessieren die Neuheiten. Schön ist es, dass es fast überall Probepäckchen gibt, die man mitnehmen und ausprobieren kann", sagt Gisela Freundel. Auf den neuesten Stand bei Hilfsmitteln wollten sich auch Mitarbeiterinnen der Niederlassung Spremberg der M.E.D. Gesellschaft für Altenpflege Cottbus informieren. Die Pflegedienstleiterin Gesine Kindt und die Mitarbeiterinnen Antje Knisse und Petra Richter haben die Stände besucht und sich Vorträge angehört. Ein Gewinn war die Messe auch für die Aussteller. Karola Nakonz und Ivonne Stankowitz der Firma für Verbandsstoffe und Wundversorgung Lohmann & Rauscher legten vor allem Wert auf den persönlichen Kontakt mit Pflegekräften, sagten sie.