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| 18:25 Uhr

Publikumsmagnet
Viel Musik, gute Stimmung – ein tolles Schlosshoffest in Uebigau

Schlosshoffest in Uebigau: Beliebt bei Jung ebenso wie bei Alt: Die Band „Blackbird“ rockte den Abend und die Nacht.
Schlosshoffest in Uebigau: Beliebt bei Jung ebenso wie bei Alt: Die Band „Blackbird“ rockte den Abend und die Nacht. FOTO: Rico Meißner
Uebigau. Auch an diesem Wochenende herrschte wieder Partystimmung in Uebigau, diesmal beim diesjährigen Schlosshoffest. Von Rico Meißner

Der Park und das Schloss selbst lieferten wie immer einen gebührenden Rahmen dafür. Und über fehlende Resonanz konnte sich auch niemand beklagen. „So viele Leute hatten wir lange nicht hier“, freute sich Ortsvorsteher Ulrich Jachmann. „Aber das Fest hat sich mittlerweile gut etabliert. Die Besucher kommen nicht nur aus Uebigau, sondern auch aus Falkenberg, Doberlug Kirchhain oder Finsterwalde.“ Dank richtete Jachmann vor allen Dingen an die ehrenamtlichen Helfer für die Vorbereitung und Durchführung des Festes. Da dies eintrittsfrei ist, finanziert es sich allein über die Versorgung der Gäste. Auch die Sparkasse Elbe Elster und die UKA trugen ihren Teil für einen gelungenen Nachmittag und Abend bei.

Wie immer beim Schlosshoffest stand Musik im Mittelpunkt. Bereits am Nachmittag sorgte „NoName“ mit kompletter Truppe für gute Laune. Nach ihnen dann, quasi Schlag auf Schlag, die „Schlagfertigen“. Anschließend, und das war neu, Countrymusik und Irish Pop von „Ramona und Hannes“. „Man hat uns gefragt, weil man der Meinung war, dass unsere Musik gut hier mit dazu passt“, so Ramona Morhardt. „Wir würden sicherlich auch gerne wieder hier spielen.“ Das Publikum gab ihnen anscheinend recht, denn es wurden wiederholt Zugaben gefordert. Als es allmählich dunkel wurde und die ersten Fackeln brannten, übernahm „Blackbird“ das Ruder. Die Band ist seit längerer Zeit immer mehr nachgefragt. „Ich denke, den Leute gefällt, was wir machen“, meinte Bandmitglied Peter Rosner. Heißt, sechziger Jahre bis aktuelle Musik. Für nächstes Jahr, zum fünfzehnjährigem Jubiläum, ist ein Festival geplant, so Rosner. Natürlich in Uebigau. Auf dem Gelände der Schützen sollen dann neben „Blackbird“ auch andere Livebands ihren Auftritt haben.

Neu in diesem Jahr war auch das Entenrennen auf dem Neugraben. Organisator Rudolf Hirsch war auch hier mit der Beteiligung zufrieden. „Etwa zwei Drittel unserer Enten sind verkauft worden“, freute er sich. Dafür stieg er auch schon mal selbst in den Bach und machte der einen oder anderen Ente „Beine“, weil sie sich im Uferbewuchs verfangen hatte. Der erste Preis bestand aus einem Weinset vom Schloss.

Bei guter Verpflegung und reichlich Musik ging die Party dann bis in die Nacht hinein. Und gut, dass man Zelte aufgestellt hatte. Ursprünglich als Sonnenschutz gedacht, konnten sie auch gleich als Regenschirm dienen.