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| 14:19 Uhr

Herzberg
Viel Blaulicht und die, die immer lacht beim Tierparkfest

Gute Stimmung (wie hier bei Linda Hesse) und viele Besucher - das wünschen sich die Organisatoren auch zum Tierparkfest 2018. Dafür haben sie ein Programm zusammengestellt, bei dem  wieder für jeden etwas dabei ist. ⇥Archivfoto: Dieter Müller
Gute Stimmung (wie hier bei Linda Hesse) und viele Besucher - das wünschen sich die Organisatoren auch zum Tierparkfest 2018. Dafür haben sie ein Programm zusammengestellt, bei dem wieder für jeden etwas dabei ist. ⇥Archivfoto: Dieter Müller FOTO: Dieter M¸ller
Herzberg. In sechs Wochen beginnt die größte Herzberger Stadtparty mit Bewährtem und viel Neuem. Von Birgit Rudow

In dieser Woche noch geht es in den Druck, das Programm für das diesjährige Herzberger Tierparkfest vom 27. April bis zum 1. Mai. Hinter den Organisatoren vom Förderverein Tierparkfest liegen arbeitsreiche Wochen und Monate. Denn solch ein Fest auf die Beine zu stellen, bedeutet mehr als den Schaustellerfestplatz zu füllen, Musikgruppen unter Vertrag zu nehmen oder Anbieter für spezielle Veranstaltungspunkte zu finden. Fast drei Seiten umfasst die Auflistung darüber, was es im Vorfeld alles zu erledigen gilt. Das reicht von der Strom- und Wasserversorgung, über Toiletten, die Versicherungen und Parkplätze bis hin zur Lebensmittelüberwachung. Nicht zu vergessen die finanzielle Absicherung des Festes.

Auch in diesem Jahr setzen die Organisatoren auf eine Mischung von Bewährtem und neuen Angeboten. So wird der Auftakt am 27. April abends auf dem Herzberger Markt etwas aufgepeppt. Statt des Spielmannszuges aus Schweinitz, wie in den vergangenen Jahren, sorgt diesmal die Schalmeienzunft Strehla für den musikalischen Takt und der heißt Ramba-Zamba.

Den Thementag (29. April) gestaltet die Truppe von Blaulichtreport unter dem Motto „Ein starkes Team – nicht nur bei Katastrophen“. Im Park stellen sich verschiedene Hilfsorganisationen vor und lassen die Bescuher auch mitmachen. „Dass die Helfer aller Organisationen nicht nur bei Einsätzen ein starkes Team sind, zeigen der Arbeiter Samariter Bund, das Deutsche Rotes Kreuz, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Feuerwehr, die Johanniter, die Polizei und das Technische Hilfswerk auf dem Tierparkfest.. Zum Thementag möchten sich die ehrenamtlichen Retter den Menschen mit ihren vielfältigen Aufgaben und Möglichkeiten präsentieren und zum Mitmachen anregen. An vielen Aktionsständen können Jung und Alt spannende Einblicke in die Arbeit der Rettungsorganisationen erhalten“, sagt Sebastian Voigt von Blaulichtreport.

Bunt gemixt wie umfangreich ist auch wieder das musikalische Angebot. Von „Right Now“ über „Ragges Glee“ bis „Turn Away“ gibt es viele Partykracher. Erstmals haben sich die Tierparkfestmacher am Eröffnungsabend im Park gegen eine Live-Band und für die „Berlin Elektro Night“ mit mehreren Star-DJs entschieden. Statt „Six“ kommt in diesem Jahr „Krähe“, und als Stargast können die Festbesucher am 1. Mai Kerstin Ott – die, die immer lacht – feiern. Zum traditionellen Line-Dance-Frühschoppen wird „Eagle Eye Jimmi“ erwartet und mit „Pippi and the 50s Boy“ sind erstmals die Urenkel des Rock’n Roll zu Gast in Herzberg.

Der 1. Mai steht wieder ganz im Zeichen der Familie und der Kinder. So wird der Kreativspielplatz „Neugierexpress“ von „Kugelino“ ergänzt. Der städtische Hort „Fit for fun“ bereitet ein Programm und Spieleangebote vor. Am Nachmittag steht dann die alljährliche Frage, welche Plaste-Ente am schnellsten über den Grochwitzer Teich schwimmt. Der Tombola-Hauptpreis sind 300 Euro in bar. Der Verkauf der kleinen Schwimmer beginnt diesmal übrigens schon zum Markttag am 29. März in Herzberg, damit sich die Tombola-Enten vielleicht schon in dem einen oder anderen Osterkörbchen wiederfinden.

„Es sind nur noch sechs Wochen bis zum Tierparkfeststart. Die Vorbereitungen gehen jetzt in die letzte Phase“, sagt Margitta Rentke vom Förderverein. Nervös ist sie deswegen nicht. Aber auch, wenn die Organisatoren seit Jahren über reichlich Routine verfügen, ist es jedes Mal eine neue Herausforderung, ein so großes Fest mit Zehntausenden Besuchern erfolgreich über die Bühne zu bringen.