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| 14:00 Uhr

Nachgefragt
Verbandsgemeinde: Kurstadtregion hat Position bekräftigt

Kurstadtregion. Vertreter des Kooperationsrates der Kurstadtregion Elbe-Elster und Bürgermeister der Städte haben eine Zusammenkunft, zu der der Städte- und Gemeindebund Brandenburg unter anderem auch Landespolitiker im Vorfeld der zu schreibenden Gesetzgebung eingeladen hatte, genutzt, um ihren Standpunkt zur Zusammenarbeit in einem Verbandsgemeinde-Modell zu bekräftigen.

In einem offenen Brief im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Kurstadt-Befürworter bereits ihrem Ärger Luft gemacht, dass man diesem möglichen Weg der kommunalen Zusammenarbeit zu wenig Beachtung beimesse und sie fürchten, dass es gar nicht gewollt sei. Obwohl es doch aus ihrer Sicht durchaus Vorzüge gebe und es ihre freie Entscheidung sei, auf der Basis einer Verbandsgemeinde zusammengehen zu wollen.

„Ja, vordergründig ging es tatsächlich um das Amtsmodell“, berichtet Kurstadtregion-Sprecher Herold Quick. „Dass es um die Verbandsgemeinde nicht gegangen ist, wurde damit begründet, dass diese im Gesetzentwurf ja bereits gesetzt sei. Nun ja, diesen Eindruck hatten wir nach der Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes nicht. Aber in den Gesprächen mit anwesenden Landtagsabgeordneten war dann doch immer wieder zu hören, dass man am Verbandsgemeindemodell nicht rüttele“, so der Falkenberger Bürgermeister. Der schiebt nach: „Allen scheint inzwischen auch bewusst zu sein, dass man das Gesetz jetzt endlich auf den Weg bringen muss, damit die Gemeinden wie wir, die sich verändern wollen, endlich vorankommen.“

(sk)