Den Neujahrsempfang der Stadt Falkenberg am Mittwochabend hat der zu dieser Zeit noch amtierende Bürgermeister Holger Ulbricht genutzt, um sich bei Ex-Bürgermeister Herold Quick und der Rathaus-Crew für die jahrelange gute Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadtparlament zu bedanken. Ulbricht, der aus einem Ortsteil kommt, lobte insbesondere das Geschick von Herold Quick, im Zuge der Stadtpolitik die Ortsteile Kölsa, Beyern, Großrössen und Schmerkendorf mit ins Boot geholt und ihnen die Möglichkeit gegeben zu haben, sich eigenständig zu entwickeln und ihre Identität zu behalten.

Kultur des fairen Miteinanders

„Wir haben immer eine Kultur des fairen Miteinanders gepflegt“, bilanzierte Holger Ulbricht, der im Zuge der Bildung der Verbandsgemeinde Liebenwerda und des damit verbundenen Zusammengehens der Städte Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbrück, Mühlberg und Falkenberg seit 1. Januar diesen Jahres die Geschicke der Stadt amtierend lenkte und zugleich Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung war.

Herold Quick, der im Rahmen der Verbandsgemeindebildung als Dezernent in die Gemeindeverwaltung gewechselt ist und dieser aktuell als dienstältester Bürgermeister vorsteht, habe parteiübergreifend für gemeinsame Ziele begeistern können. Die Diskussionen seien allesamt von hoher Sachlichkeit geprägt gewesen, blickt Ulbricht zurück.

Daumendrücken für die Wahl

Er ist sich sicher: Wenn einer das „Schiff“ Verbandsgemeinde in die richtige Richtung steuern könne, dann sei das der ehemalige Falkenberger Bürgermeister. „Dafür drücken wir ihm bei der anstehenden Wahl am 29. Januar die Daumen“, bekräftigte der Kölsaer, bevor er sich ausdrücklich auch bei der gesamten Falkenberger Verwaltungscrew für die gute Zusammenarbeit bedankte – mit Blumen und mit einer eigens mit dem Falkenberger Stadtwappen bestückten Torte. Die laut Aussage von Quick und anderen Mitarbeitern „sehr lecker“ geschmeckt hat.