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Unterschriften gegen Abfallgebührensatzung

Lebusa. Vincent Lorenz aus Lebusa hat eine Unterschriftensammlung gestartet, mit der er beim Abfallentsorgungsverband "Schwarze Elster" eine Korrektur der aktuellen Gebühren erwirken will. "Wir sind gegen das Auferlegen einer Mindestmenge des Restabfalls. Sylvia Kunze

Wir können nicht verstehen, dass wir für eine Dienstleistung bezahlen sollen, wenn wir diese nicht in Anspruch nehmen", heißt es in dem Anschreiben der Unterschriftenlisten, die laut Angabe des Initiators seit Wochenbeginn bei Ärzten, in Apotheken, in Bäckereien und anderen öffentlich zugänglichen Stellen der Region ausliegen.

Der Lebusaer hatte gleich nach Bekanntwerden der Änderungen der Abfallsatzung Position bezogen. "Zahlreiche Bürger haben sich danach an mich gewendet und mir mitgeteilt, dass sie sich ebenfalls durch die neue Satzung und die Auferlegung einer Mindestmüllmenge ungerecht behandelt fühlen", benennt er seine Beweggründe, derart aktiv zu werden. "Ich möchte dem Verbandsvorsteher des Abfallentsorgungsverbandes, Herrn Frosch, nahelegen, die neue Müllsatzung noch einmal zu überdenken und gerecht zu gestalten. Die Unterschriftensammlung soll ihm aufzeigen, dass es viele Gleichgesinnte gibt, die die neue Satzung nicht als gerecht empfinden." Lorenz verfolgt ein klar definiertes Ziel: "Jeder soll nur die Müllmenge bezahlen müssen, die er auch verursacht hat." Genau mit dieser Forderung endet auch das kurze Anschreiben auf den Unterschriftenlisten, die nach Abschluss der Aktion an den Verbandsvorsteher, Dr. Bernd Frosch, geschickt werden sollen.

Kontakt: Tel. 01758771701, E-Mail: Landwirtschaftsbetriebvinzenzlorenz@web.de