Der Verband hat im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse von 2,3 Millionen Euro im Trinkwasser- und 5,74 Millionen Euro im Abwasserbereich erzielt. Das ist ein Umsatzrückgang von etwa 111 000 Euro, der vor allem auf eine rückläufige Fäkalschlammmenge und die Nutzung von Sonderwasserzählern zurückzuführen ist. Unter dem Strich blieb für das Jahr 2009 ein Verlust von 400 000 Euro, der auf 2010 vorgetragen wird. Die Verluste, so Verbandsvorsteher Mario Kestin, resultieren vor allem aus Rückstellungen für die Altersteilzeit von HWAZ-Mitarbeitern, aus Mehraufwendungen für die industrielle Verbrennung von Fäkalschlamm und für den Mehraufwand für Stromkosten.

Gegenüber den Verlusten von 2009 rechnet der Verbandsvorsteher für die kommenden zwei Jahre mit einem positiven Ergebnis im sechsstelligen Bereich, die die Verluste kompensieren sollen. Hat der HWAZ im vergangenen Jahr noch Investitionen in einer Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro realisiert, ist die Investitionstätigkeit jetzt so gut wie abgeschlossen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Anlagenoptimierung und der Rationalisierung. Somit werde die Materialaufwandsquote nicht so hoch sein wie 2009. Auch würden Personalkosten durch Altersteilzeitregelungen sinken. Einige Stellen würden nicht mehr besetzt sondern über technische Möglichkeiten abgefangen, so Kestin.