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| 15:39 Uhr

Herzberg
Umleitung durch Alte Osterodaer Straße

 Hier trifft die Umleitung durch die Alte Osterodaer Straße wieder auf die B 101.
Hier trifft die Umleitung durch die Alte Osterodaer Straße wieder auf die B 101. FOTO: LR / Rudow
Herzberg. Beim Bau der Dresdener Straße führt Verkehr nur kurzzeitig durch Neunaundorf. Von Birgit Rudow

Der Herzberger Bau-, Wirtschafts- und Umweltausschuss hat am Montag dem Programm zum Ausbau der B 101, Dresdener Straße, in Herzberg zugestimmt. Der Ausbau ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landesbetriebes Straßenwesen und der Stadt Herzberg. Die Dresdener Straße soll ab Anbindung Kreisel bis zum Knoten Osterodaer Straße grundhaft saniert werden. Das Bauprogramm, das die SVV am 23. Mai endgültig bestätigen soll, enthält nur die Anlagenteile, die die Stadt mitfinanziert. Das sind die Straßenbeleuchtung zu 100 Prozent sowie zu prozentualen Anteilen die Baufeldfreimachung und Baustelleneinrichtung, der gemeinsame Geh- und Radweg sowie die Regenwassersammler in der Dresdener und der Langen Straße. Hinzu kommen je 20 Prozent der Kosten für die Ertüchtigung der Umleitungsstrecken.

Die Umleitung stadteinwärts aus Richtung Wiederau wird während eines großen Zeitraums der Bauzeit über die Alte Osterodaer Straße (Abfahrt Deuka, Meli-Bau, Landesstraßenmeisterei) wieder auf die B 101 geführt. Wenn der Knotenpunkt Dresdener-/Osterodaer Straße gebaut wird, führt die Umleitung über Redlin und Osteroda. Nur in der Zeit, in der auf der B 101 der Abschnitt von der Kreiselanbindung bis zum alten Bahnübergang erneuert und die Decke eingebaut wird, geht die Umleitung durch Neunaundorf und dann über den Pflaumenweg zur B 87. Der Landesstraßenbetrieb geht von zwei Monaten aus. Die Neunaundorfer hatten sich vehement gegen eine komplette Umleitung durch ihren Ort gewehrt. Die Stadt kostet die Ertüchtigung der Strecke auf der Alten Osterodaer Straße etwa 20 000 Euro.

Die Bürgerinitiative „Neunaundorf wehrt sich“ wollte, dass die Zeit von zwei Monaten konkret im Bauprogramm festgeschrieben wird. Das lehnte die Stadt ab. Stadtplanerin Janett Lehmann begründete das damit, dass der Straßenbau Sache des Landesbetriebes und nicht der Stadt sei.

Gebaut werden soll im kommenden Jahr. Bis zum Winter werden sowohl die Alte Osterodaer Straße als auch der Pflaumenweg als Umleitungsstrecke ertüchtigt.