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Tierpark-Verantwortliche lernen Grochwitz kennen

Tierparkverantwortliche aus ganz Brandenburg haben sich erstmals gemeinsam in Grochwitz umgesehen und haben sofort das große Potenzial erkannt.
Tierparkverantwortliche aus ganz Brandenburg haben sich erstmals gemeinsam in Grochwitz umgesehen und haben sofort das große Potenzial erkannt. FOTO: dmu1
Herzberg. Etwa 20 Vertreter von Brandenburger Tiergärten und Zoos, darunter Einrichtungen von klein bis groß, haben sich am Donnerstag erstmals in Herzberg getroffen. Der auf freiwilliger Basis agierende landesweite Zusammenschluss, in dem Verantwortliche aus Kommunen, von Vereinen und Tierpark-Privatbetreiber agieren, dient in erster Linie dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Sylvia Kunze

Herzberg war nach Eberswalde im Frühling Gastgeberort für die diesjährige Herbsttagung.

Nach der Diskussion am Vormittag, bei der die theoretische Erörterung von aktuellen Fragen rund um die Tierhaltung im Mittelpunkt stand, ging es natürlich auch am Nachmittag noch gemeinsam in den Grochwitzer Tierpark. Leiterin Diana Enigk stellten ihren "Kollegen" vor, wie dieser aufgebaut ist, wie er bewirtschaftet wird, welche Schwierigkeiten manchmal zu überwinden sind und wo es in den vergangenen Monaten gut vorangegangen ist. Dazu zählte auch der Bericht zu dem in Planung befindlichen Erdmännchengehege.

"Meine Kollegen haben sofort das schöne Potenzial des Parks erkannt. Manch einer hat womöglich in Gedanken auch gleich Baupläne entwickelt", berichtet sie lachend. "Aber man darf dabei die finanzielle Frage nicht außer Acht lassen", bleibt sie Realistin. "Die großen Zoos können natürlich ganz anders denken. Wir kommen hier in Grochwitz mit dem Tierparkverein nur deutlich langsamer voran. Aber in kleinen Schritten schaffen auch wir immer wieder Großes in unserem kleinen Park."