ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:37 Uhr

Teil eins der Gelder für Stechauer Baupläne avisiert

Stechau. Die Ankündigung der Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt (SPD), dass das Amt Schlieben Geld für den geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Stechau vom Land Geld erhält, löst dort zuerst einmal noch nur verhaltene Freude aus. Die Politikerin lässt in einer aktuellen Pressemitteilung verlauten: "Ich freue mich sehr, dass 86 000 Euro unserer Region zugutekommen. Sylvia Kunze

Die Freiwilligen Feuerwehren sichern nicht nur die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr und stehen dabei mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit zur Stelle. Sie leisten auch einen unverzichtbaren Beitrag für die kommunale Gemeinschaft und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Die Mittel für die Feuerwehr im Amt Schlieben stammen aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg, das mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro die kommunale Infrastruktur stärken soll. Die Feuerwehren werden über das Programm in einem Umfang von zusätzlich 15 Millionen Euro unterstützt."

"Die 86 000 Euro wären dann Teil eins der für den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Stechau geplanten Mischfinanzierung", ordnet Harald Kutscher, Bauamtsleiter in Schlieben, die Ankündigung ein. Im Amt selbst sei noch kein Bescheid eingetroffen, aber die letzten Gespräche mit der Investitions- und Landesbank ließen glauben, so Kutscher, dass die Gelder kurz vor der Bewilligung stünden.

"Wir arbeiten da seit mehr als einem Jahr dran. Nun wäre es schön, wenn auch Teil zwei der benötigten Finanzen genehmigt würde. Während der Teil Gerätehaus für die Feuerwehr über das kommunale Investitionsprogramm finanziert werden soll, haben wir für den Teil der Gemeinschaftsbereiche Fördermittel über das Leader-Programm beantragt", erläutert Kutscher. Er hofft: "Wenn nun die eine Finanzierung steht, wird vielleicht auch zeitnah die andere genehmigt."

Gebaut werden soll erst, wenn zu den 68 000 Euro aus dem kommunalen Investprogramm weitere 75 400 Euro aus dem Leader-Programm die Finanzierung rundmachen und beide Teile des Gerätehauses in einem Zug gebaut werden können. "Mit einem Teilbau, dem später ein weiterer Teilbau hinzugefügt werden müsste, fangen wir nicht an", so Kutscher.