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Taxi-Stellplätze im Herzberger Stadtgebiet

Ellen Kersten, Isabell Strohschein und Michael Kersten (v.l.) arbeiten jetzt in Herzberg.
Ellen Kersten, Isabell Strohschein und Michael Kersten (v.l.) arbeiten jetzt in Herzberg. FOTO: ru
Herzberg. In Herzberg wird man jetzt öfter gelbe Taxis sehen. Es sind die von Michael Kersten, dessen Firma zum 4. September offiziell von Hohenbucko nach Herzberg umzieht. Birgit Rudow

"Unser Büro in Hohenbucko ist zu klein geworden, und wir wollten etwas für Herzberg tun. Wir haben in der Stadt auch zwei Taxi-Stellplätze", sagt Michael Kersten. Ihr Domizil hat die kleine Firma in der Torgauer Straße 71, zentral in der Stadt. Mit in der Firma arbeiten Ellen Kersten und seit März auch Isabell Strohschein aus Stechau, die für die Büroarbeit zuständig ist.

Seit März 2010 ist der Chef in diesem Gewerbe tätig. Bis 2016 hatte er Mietwagen, dann zwei eigene Taxis. Er und auch Ellen Kersten haben den Taxi-Schein abgelegt, was kein leichtes Unterfangen ist, wie Michael Kersten schildert. Im ländlichen Raum sind für Taxibetriebe Krankenfahrten die Haupteinnahmequelle. "Deshalb sind unsere Fahrzeuge auch mit Standheizung, Sitzheizung und Klimaanlage entsprechend ausgerüstet, damit die Kunden sich wohlfühlen", sagt er.

Michael Kersten, der mit anderen Beförderungsbetrieben der Region gut zusammenarbeitet, hofft, auch den Herzberger Bahnhof besser bedienen zu können. "Wir können uns zwar nicht an den Bahnhof stellen und auf Kunden warten, aber auch hier gilt, wie generell, einfach anrufen. Wenn wir nicht unterwegs sind, dann kommen wir", sagt er.