“Während der starke Wind damals langanhaltend in den Wäldern wütete, stürmte es am Sonntag nur wenige Minuten„, vergleicht Kopka. Diese kurze Zeit habe jedoch gereicht, um speziell in den Waldgebieten nahe Stolzenhain, Schmielsdorf und Horst hunderte Bäume zu entwurzeln oder zu brechen.

Der Revierförster kann das Ausmaß des Schadens derzeit nur schätzen. “Man kommt noch gar nicht überall hin„, ist eine Begründung. Zum anderen benötige er die Hilfe der privaten Waldbesitzer. Diese sollten sich nicht nur ein Bild vom aktuellen Zustand ihrer Flächen machen, damit man weiß, was alles zerstört wurde, “sondern sie sollen sich auch umgehend bei mir melden. Wir haben gerade einen Harvester im Einsatz. Der könnte gleich noch koordiniert die Sturmschäden abarbeiten„, bietet Kopka an. “Die Kapazität ist da, und die Holzindustrie nimmt zurzeit gut ab„, fügt er hinzu.

Außerdem ist ihm wichtig, auf zwei Sicherheitsaspekte hinzuweisen: “Schaulustige haben zurzeit in den von Sturmschäden betroffenen Wäldern nichts zu suchen. Und wer sich dann schon dort aufhalten muss, der sollte auf entsprechende Schutzkleidung achten. Einige Bäume, denen man das nicht gleich ansieht, sind nicht mehr fest im Boden verankert und können immer noch umkippen.„ sk