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Stürmischer Beifall für Beitsch und Partnerin

Lets-Dance-Star Robert Beitsch tanzte beim TSC-Jubiläum.
Lets-Dance-Star Robert Beitsch tanzte beim TSC-Jubiläum. FOTO: Richter
Leser schreiben. Ballturnier mit Show-Einlage des Lets-Dance-Stars Robert Beitsch & Partnerin beim Jubiläum 30 Jahre TSC "Sängerstadt" Finsterwalde! Siegfried Richter schreibt: Zum Abschluss des Jubiläums fand am 24. September in der Gaststätte Alt Naundorf in Finsterwalde ein Ballturnier statt.

Tagsüber wurden in einigen Senioren-Startgruppen Turniertänze im Standard absolviert. Zum Ballauftakt am Abend zeigte die Seniorengruppe Sonderklasse Standard-Tänze, anschließend begeisterten zwei Paare auch mit Latein-Tänzen. Auf Anfrage des Turnierleiters, warum viele so einen weiten Anfahrtsweg auf sich nehmen, kam spontan die Antwort, dass die tanzbegeisterten Finsterwalder ziehen würden. Höhepunkt des Abends war die Show-Einlage von Robert Beitsch mit Tanzpartnerin Anastasia Bodnar. Ihnen zollten die Gäste tosenden Beifall. Barbara Schemmell, Vorsitzende des TSC, dankte ihm, dass er der Einladung zum Ball und zum Tag der offenen Tür gefolgt war. Seine Heimat ist die Stadt Sonnewalde, wo er die ersten Tanzschritte als Kind begann, um dann beim TSC Finsterwalde die Grundlagen als Turniertänzer zu lernen. In Berlin begann seine Laufbahn zum Profi-Tänzer, Tanzlehrer und Choreografen. Seine Eltern und Fans von Sonnewalde waren natürlich beim Ball dabei. Anschließend hatten Gäste die Möglichkeit, sich mit ihm und seiner Partnerin fotografieren zu lassen.

Exkursion für besseres Klassenklima

Fachoberschüler des OSZ, Klasse FS 15, Sozialwesen Finsterwalde, berichten über ihre Exkursion

"Mit allen Sinnen ein Team" - so lautete das erlebnispädagogische Projekt in der Jugendherberge Köriser See. Thomas und Larissa von der Kurzzeithelden gGmbH waren unsere Trainer. Sie besprachen mit uns das Lernzonenmodell, das aus der Komfort-, der Lern- und der Panikzone besteht. Darauf baute sich unsere erste große Aktion - The Big Swing - auf. Dabei wurde nacheinander ein Schüler von den anderen, natürlich in entsprechender Ausrüstung und mit Sicherung, an einem Seil in eine selbst bestimmte Höhe gezogen. Nach dem Auslösen des "Glückskarabiners" schaukelte man zwischen den Bäumen. Alle stellten sich dieser Herausforderung und überwanden Grenzen und Ängste.

Bei der "Dschungelexpedition" erhielten alle Teilnehmer eine Rollenkarte und mussten entsprechend ihres Handicaps zu einer Rettungsstation gebracht werden. Der Höhepunkt war das Bauen von vier Flößen. Mit unterschiedlichen Materialien ausgestattet, mussten die Gruppen über Botschafter kommunizieren und organisieren, in den Teams planen und bauen. Alle Teams konnten nach einer Stunde ein Floß zu Wasser lassen und darauf auf dem See schwimmen. Eine Gruppe konnte auch die Köriser Unterwasserwelt bestaunen.

Eine weitere Aktion war das Finden einer Gruppe "Mister X" mithilfe von GPS-Koordinaten im waldreichen Gelände rings um die Jugendherberge. Andere Kooperationsspiele verlangten Zusammenarbeit, Kommunikation und Akzeptanz innerhalb der Gruppe. Das Ziel, das Klassenklima zu verbessern und etwas für den angestrebten beruflichen Weg mitzunehmen, wurde durch die spielerischen Aktionen und die Vermittlung des theoretischen Wissens erfüllt. Danke allen, die diese Exkursion möglich machten.

Unterwegs im "Land, wo die Zitronen blüh'n"

Über die Studienfahrt in die Toskana des Abiturjahrgangs des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde schreibt Sophie Richter.

Nach Prag und Sankt Petersburg ging es in diesem Jahr nach Sorrent/Rom und in die Toskana. 32 Schüler strömten nach Marina di Bibbona in der schönen Toskana. Am ersten Tag ging es nach Florenz. Die Hauptstadt der Toskana, welche in der Renaissance ihre Blütezeit erlebte, ist geprägt durch die Einflüsse der mächtigen Familie di Medici. Nach den Vorträgen genossen wir unsere Freizeit. Neben der äußerst sehenswerten Kathedrale besuchten viele den Mercato di San Lorenzo, die größte Lebensmittelmarkthalle der Stadt.

Nach der zweiten Nacht machten wir uns schon sehr früh auf den Weg nach Piombino. Von dort aus brachte uns eine Fähre in den zehn Kilometer entfernten Hafen von Portoferraio auf der Insel Elba. Dort stieg unsere Reiseführerin in den Bus. Sie wusste sehr viele interessante Fakten über die Insel, das Land Italien und die Toskana. Zuerst zeigte sie uns die Sommerresidenz Napoleons. In Marina di Campo, einer Stadt an der Südküste der Insel, konnten wir uns am Strand entspannen, sonnen oder ins Wasser hüpfen. Es ging weiter durch die bergige Landschaft im Westen der Insel.

Am nächsten Tag begaben wir uns mit dem Bus in das Chianti-Gebiet, was nicht jedem Magen bekam. Unweit vor den Toren Volterras hielten wir bei Scali Alabastro, einer Alabasterwerkstatt. Dort konnten wir dem "Junior-Chef" beim Gravieren einer Schale zuschauen. Wie wir erfuhren, zählt die Verarbeitung des gipsähnlichen Steins zu den wichtigsten Erwerbstätigkeiten der Stadt und hat ihren Ursprung in der Zeit der Etrusker. Während wir durch die Stadt schlenderten, hörten wir an der Stadtmauer, am Dom auf der Piazza dei Priori und am Teatro Romano je einen Vortrag von unseren Mitschülern.

Am Abend durften wird im Agrotourismus-Betrieb Villa Caprareccia den Prozess der Weinherstellung erleben. Der Donnerstagmorgen begann auf den Spuren des Palio, des Pferderennens, das in Siena zweimal jährlich stattfindet. Unsere Fremdenführerin zeigte uns den Campo und erklärte, was der Palio ist und was es für die Contraden (Stadtteile) bedeutet, dort anzutreten. Natürlich ging sie mit uns auch in den Dom, den ganzen Stolz Sienas.

Der Freitag kündigte sich mit einem Sonnenstrahl an, und uns allen steckte ein Kloß im Hals. Abfahrtsstimmung machte sich breit. Doch ein Stopp wartete noch auf uns: Pisa, die weltbekannte Stadt, berühmt wegen ihres schiefen Turmes. Durch eine lange Straße voller Marktstände kamen wir zur Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder), auf der sich der Dom, die Taufkapelle und der schiefe Glockenturm befinden.

Danke allen Lehrern, mitfahrenden Studenten, dem Förderverein und dem Busfahrer. Wir denken gern an diese Zeit zurück.

Hotel für zu Hause gebaut

Die 5b der Elsterlandgrundschule Herzberg schreibt über ihren Fahrradausflug:

In Kleinrössen im Naturschutzzentrum stärkten wir uns bei einem tollen Picknick, um dann, entlang der Schwarzen Elster bis in den Elster-Park zu fahren. Hier empfing uns das Outdoorteam der Erlebnis-Welt, und wir konnten mit unserem gebuchten Modul "Bau eines Insektenhotels" beginnen. Hier ging es zuerst ziemlich laut zu, da jeder hämmern und bohren durfte, um den "Rohbau" zu zimmern. Nach und nach begannen wir mit der Befüllung. Dazu standen uns verschiedenste Naturmaterialien zur Verfügung. Ein Lochstein, Heu und Stroh, Tannenzapfen, Holzspäne, Birkenstämmchen usw. ergaben am Ende ein gut gefülltes Insektenhotel mit vielen "Wohnmöglichkeiten" für die kleinen Krabbler. Zur großen Freude aller war auch gleich ein Marienkäfer in eine der Behausungen eingezogen.

Nun hatte jeder sein eigenes Insektenhotel gebaut und konnte es mit nach Hause nehmen.

Wir stapelten alle kleinen Insektenhotels aufeinander und machten zur Erinnerung ein Gruppenfoto. Nach dem leckeren Mittagsmahl auf der Bootsterrasse wartete eine letzte Aufgabe auf uns. Wir bekamen einen Rätselblock mit Fragen rund um die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Im Naturlehrpfad direkt im Elster-Park konnte jeder selbstständig - anhand der Lehrtafeln - die Rätsel lösen und bekam von der Erlebnispädagogin Sarah Lorenz eine süße Belohnung. Zum Abschluss noch zwei Spiele (Wikinger-Schach und Mölkky), und der Nachmittag neigte sich schon dem Ende. Also Fahrradhelme auf und Abfahrt zurück zur Schule. Es war ein schöner, erlebnisreicher Tag bei bestem Wetter. Wir bedanken uns auch bei der Sparkassenstiftung Elbe-Elster, die uns bei dieser Exkursion mit dem Klassenticket unterstützte. Wir kommen bestimmt mal wieder in die Erlebnis-Welt Elster-Park.