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| 17:00 Uhr

150000 Euro Schaden
Strohballenpresse brennt in Hohenbucko völlig aus

Eine Strohballenpresse ist bei Hohenbucko am Samstag komplett ausgebrannt. 60 Feuerwehrkameraden waren im Einsatz.
Eine Strohballenpresse ist bei Hohenbucko am Samstag komplett ausgebrannt. 60 Feuerwehrkameraden waren im Einsatz. FOTO: Dieter Müller
Hohenbucko. Eine Strohballenpresse fängt in Hohenbucko (Landkreis Elbe-Elster) Feuer und brennt vollständig aus. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt. Von Heike Lehmann

60 Kameraden mit zehn Fahrzeugen der Wehren aus Schlieben, Hohenbucko, Proßmarke, Hillmersdorf, Stechau, Frankenhain, Naundorf, Lebusa haben am Samstag eine in Flammen stehende Strohballenpresse bei Hohenbucko gelöscht. Nachgeordert waren noch Tanklöschfahrzeuge aus Herzberg und Schönewalde, aber die konnten wieder nach Hause fahren, weil sich der Wind glücklicherweise gedreht hat und die Einsatzkräfte vor Ort das Feuer allein unter Kontrolle bekamen.

Der Blaulichtreport Elbe-Elster schreibt: „Gegen 15.17 Uhr wurden die Feuerwehren des Amtes Schlieben mit dem Einsatzstichwort: ,Brandeinsatz: Waldbrand-groß/Waldbrandschwerpunkt’ nach Hohenbucko Richtung Proßmarke alarmiert ... Beim Eintreffen der Wehren musste die Lage geändert werden, anstelle eines Waldstückes stand ein angedroschenes Getreidefeld in Brand und breitete sich sehr zügig in beide Richtungen aus.“

Auslöser des Brandes sei vermutlich eine heiß gelaufene Strohballenpresse gewesen, „welche vollständig ausbrannte. Die Wasserversorgung erfolgte durch eine Wasserentnahme aus einem naheliegenden offenen Gewässer, durch die Tragkraftspritzenfahrzeuge sowie durch Pendelverkehr in die umliegenden Ortschaften an dortige Flachspiegelbrunnen“, so der Blaulichteport.

Die Polizei geht davon aus, dass beim Pressen von Stroh auf einem Feld „die recht neue Strohpresse einer Agrargenossenschaft aufgrund eines technischen Defekts in Brand“ geraten war. Dem Führer des ziehenden Ackerschleppers gelang es noch, abzukoppeln und den Ackerschlepper in Sicherheit zu bringen. Die Strohpresse aber konnte nicht mehr gerettet werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150 000 Euro, so die Polizei.