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| 15:28 Uhr

Umleitungsschäden
Straßenmeisterei will jetzt auf eigene Kosten sanieren

Falkenberg. Noch immer keine Einigung mit dem Land Sachsen.

Es ist nun bald ein Jahr ins Land gegangen, dass Straßen durch Falkenberg, Kölsa und Rehfeld als Umleitungsstrecke während Bauarbeiten auf der Bundesstraße 183 herhalten mussten und dabei nachweislich Schaden nahmen. Aber eine Regulierung der Schäden ist noch immer nicht in Sicht. Weil das Land Sachsen, so ist aus der Bauverwaltung der Stadt Falkenberg und aus der Landesstraßenmeisterei in Herzberg zu hören, sich bisher zu keiner Kostenübernahme bekannt hat.

Eine kleine Verbesserung der Situation ist aber doch in Sicht. Wie Gundula Manig, Leiterin des Falkenberger Bauamtes, informiert, wolle die Herzberger Straßenmeisterei nach langem Hin und Her jetzt erst einmal auf eigene Kosten die größten Schäden sanieren. Die Auseinandersetzung um das zu zahlende Geld für die auszuführenden Reparaturarbeiten setze sich fort.

Für Holger Ulbricht, der als Ortsvorsteher in Kölsa fast tagtäglich die Schadstellen sieht und seit Wochen massiv auf Beheben dieser Missstände drängt, ist das schon einmal ein Teilerfolg. „Schön, dass sich was bewegt“, sagt er, „denn es ist wichtig, dass wir nicht immer nur vertröstet werden.“ Aus seiner Sicht sei es höchste Zeit zum Handeln, denn „die Löcher im Straßenbelag in den Kurven stellen eine echte Gefahr dar. Da muss endlich was passieren, damit die verschwinden“, bekräftigt er seine Forderung, die Schäden zu beseitigen.

(sk)