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Straßenmeisterei schaltet auf Sommer

Eine Seite der Mittelinsel auf der B 101 am Ortsausgang Herzberg Richtung Wiederau ist fertiggestellt. Die zweite Seite wurde Ende vergangener Woche von Meli-Bau angefangen.
Eine Seite der Mittelinsel auf der B 101 am Ortsausgang Herzberg Richtung Wiederau ist fertiggestellt. Die zweite Seite wurde Ende vergangener Woche von Meli-Bau angefangen. FOTO: Dieter Müller/dmu1
Herzberg. Die Straßenmeisterei Herzberg des Landesamtes Straßenwesen rüstet ihre Technik auf Sommer um. Die Schneezäune sind abgeräumt. In den nächsten Monaten sind auf Bundes- und Landesstraßen vor allem Reparaturarbeiten geplant. Birgit Rudow

Voraussichtlich schon ab dieser Woche müssen sich Autofahrer auf der B 87 Richtung Löhsten auf Verkehrsbehinderungen einrichten. Der Landesbetrieb erneuert auf an der Bahnüberführung zwischen Fermerswalde und Löhsten die Fugen. "Wir werden in diesem Jahr hauptsächlich Reparaturarbeiten durchführen", sagt der Leiter der Straßenmeisterei Herzberg, Mario Sasse. Weiterhin sind auf der B 87 Fräsflickungen vorgesehen, so vor Kolochau und im Bereich der Mittelinsel am Ortsausgang Kolochau oder auf der L 60 vor dem Heeresinstandsetzungslogistikwerk Doberlug-Kirchhain. In den kommenden Tagen bereits sollen Fräsarbeiten auf der B 87 im Kreuzungsbereich Grochwitzer Straße in Herzberg erfolgen, so Sasse. In der Ortsdurchfahrt Kolochau wird in diesem Jahr ein Dünnschicht-Kaltbelag aufgebracht. In den nächsten Tagen beginnt auf den Straßen auch die Abdeckung von Rissen und kleinen Löchern mit Split.

Eine größere Baumaßnahme ist 2015 der erste Bauabschnitt der L 71 im Stadtgebiet Schönewalde. Die Straße soll in drei Jahresabschnitten vom Markt bis zum Abzweig Stolzenhain erneuert werden. Geplant ist im Bereich der Straßenmeisterei Herzberg auch der nächste Bauabschnitt Schönborn und eventuell die L 68 zwischen Langennaundorf und Drasdo. "Dafür gibt es aber noch keine Termine", so Sasse. Die Mittelinsel, die momentan in Herzberg am Ortsausgang Richtung Wiederau gebaut wird, soll Ende Mai fertig sein.

Fahrzeuge umgerüstet

Während Straßenbau und Reparaturen erst in den nächsten Tagen und Wochen anlaufen, spielt sich der Arbeitstag einiger der 18 Mitarbeiter der Straßenmeisterei in Herzberg derzeit hauptsächlich in der Werkstatt ab. "Wir rüsten die Fahrzeuge auf Sommerdienstaggregate um, damit uns drei Mähwerke zur Verfügung stehen", sagt der Straßenmeistereichef. Der Winterdienst ist erst einmal ad acta gelegt. Viel Schnee hatte er nicht zu schieben. Aber auch ein milder Winter kann es dem Winterdienst schwer machen. "Gerade wenn die Temperaturen immer so um die null Grad schwanken, ist es schwierig, die Gefahren einzuschätzen. Aus Sicherheitsgründen sind wir gefahren. Aber wir müssen auch die Kosten im Blick haben. Und wir wollen die Kommunen nicht unnötig belasten", so Sasse. In diesen Tagen kommt noch eine Nachlieferung Streugut. Dann ist das Lager bereits für den nächsten Winter gefüllt.

Baumfällungen abgeschlossen

Doch erstmal erledigen die Straßenwärter andere Aufgaben. Wer nicht in der Werkstatt arbeitet, widmet sich den so genannten Eigenleistungen der Meisterei wie der Reinigung von Schildern, dem Ausrichten der Leitpfosten oder dem Entfernen von Auswüchsen an den Bäumen. Abgeschlossen sind bereits notwendige Baumfällungen im Straßenbereich im gesamten Landkreis. "Alle Bäume, die bei der obligatorischen Baumschau Schäden wie Pilzbefall oder Risse aufgewiesen haben und somit zur Gefahr für den Straßenverkehr werden könnten, wurden gefällt", so der Chef der Meisterei.