Bereits vor 15 Uhr kamen die ersten Besucher und setzten sich zu Anwohnern an die Tische. Von Stunde zu Stunde wurden es mehr Gäste. Schon die Kaffeetafel erlebte großen Zuspruch. Das gab es zum ersten Mal: Die Gäste saßen mitten auf der Straße und amüsierten sich. Für die Kinder waren Mitarbeiter der Herzberger ASE vor Ort, die Angebote zum Basteln mitgebracht hatten. Harald Donath vom Neumarkt 10 war ebenfalls oft umringt von der Kinderschar. Denn er produzierte vor den Augen der Kleinen Zuckerwatte. „Ich habe die ganze Familie eingeladen. Gäste aus Thalberg, Beutersitz und Buckau sind gekommen. Es ist einfach schön, wenn jeder seinen Teil dazugibt“ , schwärmte der Anwohner. Angebote wie Armbrust- und Torwandschießen sowie Modellautofahren unterbreitete Detlef Steinig.
Aber auch am Abend fanden immer mehr Gäste den Weg zum Straßenfest. Die Stimmung war einfach toll. Ulrich Hartenstein fand die Idee mit dem Treffen super und meinte: „Man sollte nicht immer alles von oben anordnen, sondern den Leuten Gelegenheit geben, dass sich Feste von selbst entwickeln.“ Immer wieder wurde nicht nur die Initiative der Wirtin gelobt, sondern auch die moderaten Preise vor Ort. Voller Freude über den gelungeneb Tag versprach Helga Richter: „Es wird im nächsten Jahr wieder ein solches Straßenfest geben.“ (sn)