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| 02:29 Uhr

Straße bestimmte Diskussion

Arnsnesta.. Der Zustand der Straßen im Ort, das war für Bürgermeister Michael Oecknigk bereits im Vorfeld klar, wird auf der Einwohnerversammlung in Arnsnesta ein Hauptdiskussionspunkt sein. Sven Gückel

Somit war es für ihn kaum verwunderlich, dass just dieses Thema als erstes zur Sprache gebracht wurde. „Wenn man die Straßen und Wege schon nur flickt, dann sollte man das wenigstens ordentlich machen“ , ließ unter anderem Helmut Gulla seinem Unmut freien Lauf. Da es sich bei der Hauptverkehrsader des Ortes allerdings um eine Kreisstraße handelt, kann auch Oecknigk diesbezüglich wenig bewegen. Um so mehr versprach er, seine Stimme an entsprechender Stelle geltend zu machen, damit der vom Kreis anvisierte Termin für den Straßenneubau im Jahr 2010 auch definitiv gehalten wird. Angesichts kommender Neuwahlen mehren sich in Arnsnesta die Befürchtungen, dass das neue Kreisparlament von dieser Zusage wieder Abstand nehmen könnte. Um den einzelnen Fraktionsmitgliedern des Kreistages die Brisanz deutlich vor Augen zu führen, regte Herzbergs Bürgermeister an, diese nach Arnsnesta zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. „Inklusive einer Kutschfahrt. Das hinterlässt auf dem Belag bleibende Erinnerungen“ , sorgte Oecknigk für Heiterkeit im Saal. Reichlich Unverständnis brachte er anschließend für die anstehende Sanierung der Straße vom Ortsausgang bis zur Landesgrenze auf. Dass dieser Abschnitt saniert werde und im Ort der schlechte Zustand erhalten bleibe, sei „schlichtweg unbegreiflich“ .
Hilfe versprechen konnte Michael Oecknigk den gegenwärtig 190 Einwohnern des Dorfes indes bei der Schadens-ausbesserung kleinerer Wege. Dabei wolle man im Vorfeld auch mit den Landwirtschaftsbetrieben reden, deren Technik, so der Tenor im Ort, am schlechten Zustand der Durchfahrten nicht ganz unschuldig sei.
Zweigeteilter Meinung waren die Anwesenden unterdessen bei der vollbrachten Dienstleistung der im Ort tätigen ABM-Kräfte. Während Helmut Gulla und Silvio Dorn deren massiven Fuhrpark und teilweise Arbeitseinstellung kritisierten, hob Ortsbürgermeisterin Regina Köhler hervor, dass dank des Bauhofes schon viele Problemstellen beseitigt werden konnten. Eine Aussage, die im Saal durchaus Zustimmung fand.