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| 10:52 Uhr

Strandfest Falkenberg
Die Titelverteidiger lassen nichts anbrennen

Strandfest am Kiebitz in Falkenberg FOTO: LR / Sylvia Kunze
Falkenberg. Vier Teams starten die Schlauchbootstaffel zum Falkenberger Strandfest. Und auch sonst geht es Samstag am See sportlich zu. Von Sylvia Kunze

Ein wendiges kleines Boot der Modellbaufans vom Herzberger Club macht es noch einmal vor, wie schnell man eine Runde über den See drehen kann. Aber auf die Geschwindigkeit werden die vier Teams in den Schlauchbooten dann später nicht (annähernd) kommen. Dem Wettkampf stellen sich in diesem Jahr vier Mannschaften: neben dem Titelverteidiger Team Schröter vom gleichnamigen Uebigauer Dachdeckerbetrieb auch wieder ein Team aus der Kurstadtregion (mit personeller Verstärkung aus der Falkenberger Partnerstadt Warburg), eine Mannschaft vom ESV Lok Falkenberg und eine aus der Kreisstadt Herzberg (bestens ausgestattet mit dem Herzberger Maskottchen Hirsch Hansi, das zumindest mit im letzten Rennen ins Boot „steigen“ darf).

Von Laufen bis Angeln - es kommen Viele auf ihre Kosten

Der Samstag ist wie immer der sportliche Tag beim Falkenberger Strandfest. Andere sind früher aufgestanden und haben ihre Wettbewerbe bereits absolviert. Ganz zuerst die Angler beim  Hegefischen. Dann die 51 Läufer beim 12. Kiebitz-Cup. Das sind zwar weniger Starter als in den Vorjahren, aber „die Mehrzahl sehr motiviert, denn in der Hauptsache werden drei Runden gelaufen“, berichten die Organisatoren. Parallel zur Schlauchbootstaffel laufen noch die Wettkämpfe im Beach-Volleyball mit sieben Mannschaften sowie der Kiebitz-Cup. Organisator Frank Kutzsch freut sich über erneut große Resonanz. Der Hauptteil der Starter kommt aus dem Osten der Republik zu einem Open-Air-Event, das das größte seiner Art ist und sich nun schon über viele Jahre großer Beliebtheit erfreut — so dass auch Weltmeister Felix Natzschka aus Chemnitz mit an den Start geht und mit seinen aufgelegten 290 kg so manchen Bankdrücker von neuen Höchstleistungen träumen lässt.

Gegen die Dachdecker-Mannen ist nicht anzukommen

Um solche Höchstleistungen kämpfen auch alle Starter der Schlauchbootstaffel, die mehr Zuschauer verdient hätte und mit einigen „Details“ wie Taucherbrillen, Schwimmringen sowie einem mit Wasser zu füllenden Badebecken auf dem Steg am anderen Ende der Strecke für spaßige Momente und zusätzliche Herausforderungen sorgt. Die vier Teams schenken sich nichts und kämpfen verbissen um jeden Meter. Aber gegen die Dachdecker-Mannen können sie alle nicht ankommen. Die sichern sich wieder den 1. Platz, gefolgt von den HANSIaten, die aus Platzmangel das gewonnene 50-Liter-Fass Bier gar nicht mit nach Hause nehmen können, sondern gleich als Freibier freigeben.

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Strandfest am Kiebitz in Falkenberg FOTO: LR / Sylvia Kunze