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| 10:02 Uhr

Arbeitsmarkt
Statistik zählt mehr als 1000 Unterbeschäftigte

Elbe-Elster. Im Elbe-Elster-Kreis gab es laut Agentur für Arbeit im Dezember vergangenen Jahres neben den 3960 Arbeitslosen 1223 so genannte Unterbeschäftigte.  Unterbeschäftigte sind Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme sind oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben, wie zum  Beispiel kurzfristige Arbeitsunfähigkeit oder Sonderregelungen für Ältere. red/ru

Im Elbe-Elster-Kreis gab es laut Agentur für Arbeit im Dezember vergangenen Jahres neben den 3960 Arbeitslosen 1223 so genannte Unterbeschäftigte.  Unterbeschäftigte sind Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme sind oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben, wie zum  Beispiel kurzfristige Arbeitsunfähigkeit oder Sonderregelungen für Ältere.

In jüngster Zeit wurde oft kritisiert, dass diese Menschen aus der Arbeitslosenstatistik der Agentur herausfallen würden und dass ohne diese Maßnahmen und den Status die Arbeitslosigkeit höher ausfallen würde. Die Arbeitsagentur in Elbe-Elster verweist darauf, dass mit dem Konzept der Unterbeschäftigung die Defizite an einer regulären Beschäftigung umfassender erfasst werden könnten. Eine Unterbeschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt mit „Augenmaß“ könne auch eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt sein. So würden Qualifizierungen in vielen Fällen direkt in den ersten Arbeitsmarkt führen.

Zählt man Arbeitslose und Unterbeschäftigte zusammen, so machte der Anteil der Unterbeschäftigten im November und Dezember vergangenen Jahres 9,3 Prozent an dieser Personengruppe aus. Im Dezember 2016 waren es laut Agentur 11 Prozent.