ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:08 Uhr

Kommunalwahl 2019
53 Kandidaten für Stadtparlament

 Logo Wahlen 2019
Logo Wahlen 2019 FOTO: LR / Janetzko, Katrin
Herzberg. Starke Wählergruppen in Herzberg. Kandidatenliste der CDU „schrumpft“ gewaltig. Von Birgit Rudow

Der Wahlausschuss der Stadt Herzberg unter Leitung von Wahlleiterin Stephanie Kuntze hat in dieser Woche über die Zulassung der eingegangenen Wahlvorschläge für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung und zu den Ortsbeiräten in Herzberg am 26. Mai entschieden. Alle eingereichten Vorschläge wurden für die Wahl zugelassen. Nicht befunden wurde über den Vorschlag der Linken, der nicht fristgemäß eingereicht wurde (die RUNDSCHAU berichtete).

Insgesamt 53 Herzbergerinnen und Herzberger bewerben sich für einen der 18 Sitze im neuen Stadtparlament. Bei der Wahl 2014 waren es 58. Wäre der Linken das Missgeschick mit dem verpassten Abgabetermin nicht passiert, wäre die Zahl der Kandidaten zu 2014 fast identisch gewesen.

Dennoch hat sich im Vergleich zur letzten Kommunalwahl bei den Listen einiges verändert. Traten 2014 noch 23 Kandidaten für die CDU an, so sind es in diesem Jahr nur acht. Angeführt wird die Liste von Dieter Jagode. Weiterhin gehören ihr Mathias Härtel, Christin Krause, Dirk Hanke, Jörg-Peter Kellner, Torsten Jachalke, Alexander Hirrle und Hartmut Sauer an. Nicht vertreten ist, für viele überraschend, Herzbergs ehemaliger Bürgermeister Michael Oecknigk.

Mit acht Kandidaten wartet die SPD diesmal mit einem weniger auf als zu den Kommunalwahlen 2014. Spitzenkandidatin ist Sandra Nauck. Die weiteren Bewerber sind Stefanie Krause, Anja Traube, Uwe Barth, Christine Gerlach, Yvonne Renner-Schäfer, Jürgen Flöter und Bärbel Friebe.

Mächtig zugelegt hat die Zahl der Kandidaten bei der Wählergruppe „Herzberg zählt“. Mit Christian Voigt, Frank Lehmann und Ulf Lehmann vor fünf Jahren erstmals (erfolgreich) gestartet, bewerben sich diesmal 12 Kandidaten um einen Sitz im Stadtparlament, angeführt von René Kiepisch. Neben den bereits Genannten sind das Ines Jacobi, Renè Kruk, Sören Schulze, Renè Kunde, Marco Hammer (als Parteiloser von der SPD zu „Herzberg zählt“ gewechselt), Michael Marke, Sibylle Rindt und Andy Müller.

Stark ist auch die Liste der „Ländlichen Wählergruppe – Kreisstadt Herzberg“ (früher Ländliche Wählergruppe) mit 22 Kandidaten, die alle Ortsteile vertreten möchte. Spitzenkandidat ist Bürgermeister Karsten Eule-Prütz, der angab, zu kandidieren, weil er als starkes Pendant für eine mögliche Kandidatur seines Amtsvorgängers Michael Oecknigk zur Verfügung stehen wollte. Nachdem Oecknigk nun doch nicht auf dem Wahlzettel steht, ist Eule-Prütz mit seiner Kandidatur „nicht ganz glücklich“, wie er sagt. Zweiter Paukenschlag: Mit Gerd Rothaug setzt sich ein CDU-Mann an die zweite Stelle der Liste. Er begründet seinen Schritt mit Zerwürfnissen innerhalb der CDU-Fraktion in der jetzigen Legislatur. Außerdem gehören der Liste an: Dirk Ebenroth, Helmut Boche, Jens Günter Ott, Regina Köhler, Günter Dr. Ebenroth, Kersten Franke, Patrick Schulze, Matthias Hensel, Dirk Maethe, Cordula Grundmann, Constanze Mailick, Sven Seidlitz, Holger Pisk, Matthias Jankowski, Andrea Kukla, Gustav Ulrich, Grit Starke, Eva Röhner, Mario Richter und Rolf Johl

Mario Lehmann tritt zu den Wahlen zum Stadtparlament als Einzelbewerber an.

Erstmals bewirbt sich mit Ulrich Grundmann aus Züllsdorf die AfD um ein Mandat für die SVV.

Für die NPD kandidiert Kathrin Kuske.

Zahlreiche Herzberger kandidieren im Wahlkreis 1 auch für den Kreistag. Für die CDU sind das Michael Oecknigk und Alexander Hirrle; für die Linke Elke Doil, Tobias Behr, Cornelia Böck und Frank Gebauer; für die SPD Sandra Nauck und Stefanie Krause; für die Wählergruppe Landwirtschaft, Umwelt, Natur (LUN) Dorsten Höhne, Heidrun Dolata und Birgit Wartenburger; für die FDP Ulrich Hartenstein und für die BVB/Freie Wähler Peter Richter. Die Kandidaten der „Ländlichen Wählergruppe – Kreisstadt Herzberg“ zur SVV treten bis auf Karsten Eule-Prütz, Grit Starke und Eva Röhner komplett auch für den Kreistag an. Gleiches trifft bis auf Andy Müller auf „Herzberg zählt“ zu.