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| 02:37 Uhr

Städtischer Hort in Uebigau wegen sinkender Kinderzahl in Gefahr

Uebigau. Dass die Uebigauer Grundschule zum Schuljahresende schließt und es in kommunaler Hand im Stadtgebiet nur noch die Schule in Wahrenbrück geben wird, ist beschlossene Sache. Aber welche Folge hat das für den städtischen Hort in Uebigau? Mit dieser Frage werden sich über kurz oder lang die Abgeordneten auseinandersetzen, kündigt Bürgermeister Andreas Claus an. Sylvia Kunze

Aktuell besuchen 26 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 3 bis 6 den Hort in Uebigau. Wie es mit dem kommenden Schuljahr aussieht, kann momentan noch nicht gesagt werden. Tendenz eher noch weniger Kinder, vermutet die für Kitas und Horte im Stadtgebiet zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Ute Block. Sie kann dies nachvollziehbar begründen. Es sei bekannt, dass vermutlich drei Kinder mit dem nächsten Schuljahr nach Falkenberg wechseln. Für die Kinder, die ab Sommer die 5. und 6. Klasse besuchen, müsse der Rechtsanspruch auf den Platz geprüft werden. Und auf Abc-Schützen hoffe man kaum. In den beiden zurückliegenden Jahren seien die Erstklässler aus dem Uebigauer Gebiet, die in Wahrenbrück eingeschult wurden, alle dort zum Hort angemeldet worden.

Mit abnehmender Schülerzahl müsse man jedoch überlegen, ob das städtische Hortangebot in Uebigau aufrechterhalten werden kann und soll, so Claus.